Gelesen habe ich das Buch nicht.. Ich bin über den Podcast Ohrcast auf das Hörspiel aufmerksam geworden und hatte reingehört. Die ersten Minuten hatten mir gefallen. Heute habe ich es mir während der Arbeit angehört. Hier geht es zum Hörspiel , das ihr in der ARD Audiothek "ARD Sounds" findet. Wenn ihr wie ich 10 Jahre allein lebt, solltet ihr euch das gut überlegen :) Thema ist das Alter. Kommt jetzt öfters vor in Romanen, was mir an sich gut gefällt. Auch im Alter kann einen die Liebe wie ein Blitz treffen. Mit einer verheirateten Frau war ich auch zusammen, vor ca. 10 Jahren. Hat leider nicht so funktioniert wie in diesem Hörspiel. Matthias Brandt und Martina Gedeck (mag ich sehr) spielen Max und Anna sehr gut. Ich meine, das das Hörspiel in diesem Fall für die Geschichte besser passt als das Buch, da beide sich viele Nachrichten schicken, besonders nachts, was immer durch ein Pling angekündigt wird. In Max habe ich mich teilweise wiedergefunden. Auf jeden Fall eine Geschichte die mich berührt hat. Hat sich in jedem Falle gelohnt und kann ich nur empfehlen. Ob ihr lesen oder hören wollt, das kann ich euch nicht abnehmen. :)
Was passiert, wenn zwei Menschen sich finden, obwohl sie nicht dürften? Max, Anfang 60, glaubt nicht mehr an die große Liebe – bis die verheiratete Anna in sein Leben tritt. Eine Geschichte über späte Liebe, über Leidenschaft, über das, was man nicht loslassen kann – und über Gefühle, die wie ein Tsunami alles mitreißen. Mit Matthias Brandt & Martina Gedeck in den Hauptrollen. Von Thomas Hettche Mit Matthias Brandt, Martina Gedeck, Heikko Deutschmann, Maren Eggert, Felix von Manteuffel, Torben Romainczyk, Nele Rosetz und Alicia Weiß Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann Musik: Jens Thomas hr 2026 Die Buchvorlage erschien 2026 unter dem Titel "Liebe" von Thomas Hettche. (c) 2026, Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Köln
»Liebe hat keine Zeit.«
Thomas Hettche taucht ein in das größte aller Gefühle. Zärtlich und voller Leidenschaft erzählt er von einer späten und umso unbedingteren Liebe. Sein neuer Roman nähert sich ihrem Wesen, ihrem Wunder und ihrem Abgrund.
Max stellt künstliche Augen her. Er ist Okularist. In seiner Praxis, über der Flamme des Bunsenbrenners, formt er feine Glaskugeln, versieht sie mit farbigen Äderchen, Iris und Pupille. Max weiß von der stillen Sprache der Blicke. An den Blitzschlag der Liebe aber glaubt er mit Anfang sechzig nicht mehr. Bis er eines Sommerabends Anna begegnet und ihn die Gefühle in ungekannter Wucht überwältigen.
Anna geht es genauso, doch sie ist verheiratet, und so bleiben den beiden immer nur Tage, das zu leben, was nicht sein darf. Und immer sind da die Erinnerungen, die Träume, die Schatten. Das stürzt Max in Verzweiflung, denn er weiß, er hat seine große Liebe gefunden. Und er ahnt, dass sie ihn auf eine unheimliche Probe stellen wird.
Thomas Hettche, 1964 am Rand des Vogelsbergs geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Filmwissenschaft und lebt heute als freier Schriftsteller in Berlin und in der Schweiz.
Thomas Hettche debütierte 1989 mit dem Roman »Ludwig muß sterben«. Es folgte 1992 der Erzählungsband »Inkubation« und 1995 »Nox«, ein Roman, der in der Nacht des Mauerfalls in Berlin spielt. Sein Essay über Venedig »Animationen« wurde 1997 von der Goethe-Universität Frankfurt als Promotion angenommen. »Der Fall Arbogast« erschien 2001 und wurde in über ein Dutzend Sprachen übersetzt. 2003 erschien »Stellungen“, eine Nachdichtung von Sonetten Pietro Aretinos. 2006 dann der USA-Roman »Woraus wir gemacht sind«, 2007 »Fahrtenbuch 1993-2007«. 2010 folgte der Roman »Die Liebe der Väter«, der in den Raunächten auf Sylt spielt und die Nöte eines Vaters und seiner halbwüchsigen Tochter zum Thema hat, 2012 der Essayband »Totenberg«, eine intellektuelle Autobiographie in zehn Gesprächen, und 2014 der Roman »Pfaueninsel«, der von dem kleinwüchsigen Schlossfräulein Maria Dorothea Strakon erzählt, das von 1810 bis 1880 auf der Pfaueninsel in der Havel vor den Toren Berlins lebte.
Thomas Hettche wurde u.a. mit dem Rauriser Literaturpreis und dem Robert-Walser-Preis 1990 ausgezeichnet, dem Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis für Essayistik 1994, dem Rom-Preis der Villa Massimo 1996, dem Spycher: Literaturpreis Leuk 2001, dem Premio Grinzane Cavour 2005, erhielt den Düsseldorfer Literaturpreis 2013, den Wilhelm-Raabe-Preis und den Bayerischen Buchpreis 2014, den Solothurner Literaturpreis 2015 und den Wolfgang-Koeppen-Preis der Hansestadt Greifswald 2016.
Thomas Hettche ist Mitglied des PEN und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Werke
Ludwig muß sterben (1989)
Inkubation (1992)
NOX (1995)
Animationen (1999)
Der Fall Arbogast (2001)
Woraus wir gemacht sind (2006)
Fahrtenbuch 1993 – 2007 (2008)
Die Liebe der Väter (2010)
Totenberg (2012)
Pfaueninsel (2014)
Unsere leeren Herzen (2017)
Herzfaden (2020)

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