Wow!! damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Seit Ehapa mit der GA durch ist, und viele der Bände nur gebraucht und teuer zu bekommen ist, was ich nicht mit mache. war da erstmal Schluss für mich. Hatte mal überlegt ob ich die einzelnen Alben von Carlsen/Kult wieder sammele, das dann aber gelassen. Nach dem in Erlangen die ersten Exemplare des neuen All Magazin "Bilderflut" zu kaufen waren. Heft 1 und 2, kam auf, das der Rote Pirat zurück kehrt. Beim All Verlag wird er in Zukunft erscheinen. Laut Info im Comicforum (All Verlag) hat der Verlag die Rechte für alle Alben erworben.
Wer will, kann auch schon vorbestellen: Und zwar hier!!! Die Cover sehen schon mal klassse aus, sind identisch mit den Carlsen Alben. Bis die ersten beiden Alben bei meinem Händler liegen, habe ich noch Zeit mir das zu überlegen ob ich einsteige oder nicht. Reizen würde es mich schon.
Band 1 - Der Teufel der Karibik
Klar zum Entern!
Ende der 1940er-Jahre ließ das Kreativgespann Jean-Michel Charlier und Victor Hubinon (Buck Danny) für die frankophonen bandes dessinées die französische Variante des Kaperfahrers vom Stapel. Die ohne Unterbrechung von November 1949 bis Juni 1952 im Spirou-Magazin veröffentlichte Biographie des Korsaren Robert Surcouf (1773–1827) geriet zum monumentalen Unterfangen. Im Mittelpunkt der in Deutschland nun endlich zur Veröffentlichung kommenden Serie Surcouf steht das abenteuerliche Leben des in Saint-Malo beheimateten Korsaren-Kapitäns, der zur Zeit der Revolutionskriege der englischen Flotte schwere Verluste zufügte.
Charlier und Hubinon erzählen das abenteuerliche Leben des legendären Kaperers in temporeichen Geschichten, die auch heute noch faszinieren. Ihre Leidenschaft für das Mantel und Degen-Genre, die sie zehn Jahre nach Surcouf in Der rote Korsar weiter ausleben sollten, überträgt sich sofort auf die Zielgruppe der nach einem Comic-Schatz lechzenden Hobby-Freibeuter.
Band 2 Der König der 7 Meere
Der »Teufel der Karibik« ist Rotbart!
Als am 29. Oktober 1959 die erste Folge einer zunächst noch Le Démon des Caraïbes betitelten und später in Barbe-Rouge umbenannten Serie in der Startausgabe der Jugendzeitschrift Pilote erschien, wurde der Leserschaft Verlockendes in Aussicht gestellt: »Betreten Sie mit Victor Hubinon und Jean-Michel Charlier die harte und grimme Welt der Freibeuter und Brüder der Küste, die unter der schwarzen Flagge Angst und Schrecken auf den sieben Meeren verbreiten...«. Die Abenteuer des Piraten Barbe-Rouge, welche in Deutschland unter dem wenig glücklich gewählten Seriennamen Der Rote Korsar erschienen, gelten heute als frankobelgischer Comicklassiker und haben Generationen von Lesern begeistert.
Nun ist die Genreikone unter ihrem ursprünglichen Namen Rotbart beim All Verlag vor Anker gegangen, um in einer bibliophilen, um redaktionelles Material angereicherten Ausgabe erneut die Totenkopfflagge zu hissen. Damit erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch der aficionados von Piratencomics!



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