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Montag, 27. April 2026

Zwanzigtausend BesucherInnen

Über 20.000 Besucher, so viele hatte ich noch nie. Ich freue mich! War der April doch kein leichter Monat für mich, seelisch gesehen. 



Ich bedanke mich bei allen, die regelmäßig vorbei schauen, bei denen, die einen Kommentar hinterlassen. 


Vielen Vielen Dank!!!


Es grüßt Euch


Eure 


Alexa


Donnerstag, 29. Januar 2026

Mein Leben als Leserin

Jeder Mensch hat ein Hobby, jeder Mensch sammelt was.


Okay, nicht jeder aber viele Menschen tun das.


Ich auch.


Ich sammle Bücher.

Nicht irgendwelche, nein, signierte Bücher von Autoren und Autorinnen.

Vor allem Widmungen haben es mir angetan, machen die Bücher für mich zu etwas besonderem. Und gehe zu Lesungen.


Es begann vor vielen Jahren.


Zu den ersten , die ich besucht habe, gehören Leenders, Bay, Leenders, Bay. KK 11

Ich hab mir das Buch signieren lassen, leider ohne Widmung. Vom Datum 2002 ist es ein Kandidat für meine erste Lesung

Es folgte eine Lesung mit einem Heft aus der Abendblatt Reihe schwarze Hefte von Robert Brack.


2016 war ich zum ersten Mal im Speicherstadt Museum. Und nicht zum letzten Mal. Eine lange Kriminacht. Da ich keine Bücher der 3 Autoren in meinem Regal finde, bin ich wohl ohne Buch gegangen. Mit Arnold Küsters, seine Krimiserie spielte in Mönchengladbach.


Inzwischen sind es über 40 Lesungen verteilt in Hamburg. Nicht mehr lange, dann sind es 50. Möglicherweise bereits im Februar.


2018 besuchte ich eine Veranstaltung vom Harbour Front Festival in der Zentralbibliothek. Zu Gast war Alex Beer aus Österreich. Sie stellte ihr 2. Buch mit August Emmerich vor. Sie war mir bis dahin unbekannt. Das sie historische Krimis schreibt, war für mich ein Grund hin zu gehen. Hatte ich doch vor kurzem Volker Kutschers Gereon Rath Bücher kennen gelernt. Mit ihr hatte ich ein nettes Gespräch über unsere Vornamen, dabei erfuhr ich das sie in Wirklichkeit Daniela Larcher heißt.


2019 traute ich mich zu einem Blogger Treffen in Köln anzumelden. Das war Neuland für mich und sehr aufregend, wusste ich nicht, was mich erwartet. Ich traf viele Menschen, jung und alt, Mann und Frau. Ich hab viele sogenannte Sessions besucht, hab Autoren kennengelernt, durfte einen kleinen Abschnitt eines Hörbuches vorlesen, ohne jedoch entdeckt zu werden. Und jede Menge Lesungen. Über die Neuedition von Jörg Fauser und aus Dänemark Katrine Engberg, die ich seitdem 2 mal wieder gesehen habe. Und jedesmal begrüßen wir uns herzlich.


Ich hatte 2019 die Gelegenheit an einer Hafenrundfahrt mit Ellin Carsta teil zu nehmen. Ihr Buch spielte in Hamburg und es ging um Kaffee, was ja hervorragend zur Speicherstadt passte. 


Ich fuhr mit dem Zug nach Leipzig zur Buchmesse. War die voll mit Menschen! Eng an eng ging es an den Ständen der Verlage vorbei.


Dann kam Corona und mit allem war erstmal Schluss.

Das Land stand still.


Erst 2022 ging es weiter. 


Letztes Jahr, 2025, als Sara Paretsky nach Hamburg kam, war der Abend definitiv ein Highlight für mich. Ich hab mich getraut ein gemeinsames Foto machen zu lassen. 


Ein besonderer Abend fand für mich im Oktober 24 im Birdland statt, ein Jazz Club. Es gab ein Abend mit kurzen Geschichten von Raymond Chandler, dazu Jazz Musik.


Es war mein zweiter Besuch dort. Das erste Mal war 2015. Auch eine Lesung. Es wurde ein Buch, das es nur als eBook gab, über Ed Mcbain und das 87. Polizeirevier vorgestellt. Dazu gab es passende Jazz Musik. Das besondere an diesen Abenden war, das die Autoren nicht mehr leben. Eine solche dritte wohnte ich 2025 in Altona bei. Ein Abend über das schwedische krimi Autoren Paar Maj Sjöwall und Per Wahlöö. Der Nachteil, signierte Bücher konnte ich von ihnen natürlich nicht mehr bekommen.


Inzwischen gehe ich jedes Jahr zum Krimifestival, das auf Kampnagel veranstaltet wird. 5 Tage lang, jede Menge Veranstaltungen mit vielen Autoren und Signierstunden. 


Daneben gibt es das Harbour Front Festival und die lange Nacht der Literatur. In diesem Rahmen suchte ich mir die Lesung in der Kunsthalle mit Petra Oelker aus. Die Moderatorin hatte entweder einen schlechten Tag oder sie konnte es nicht. Jedenfalls war es bisher die einzige Lesung, an der ich keine gute Erinnerung habe.


Auch nach ausserhalb Hamburgs hat es mich verschlagen.. Nach Lüneburg bin jch zweimal gefahren, jeweils im Oktober. Mit der Bahn ist man in einer halben Stunde dort. Was zeit gekostet hat, war den Veranstaltungsort zu finden. Bettina Storcks und Alex Beer. Von beiden wurde ich herzlich begrüßt, was mich bei Bettina Storcks sehr gewundert hat, war es doch unsere erste Begegnung. Wahrscheinlich habe ich auf Facebook bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich folge ihr dort. Auch Gast dieser Lesung war eine andere Autorin, Caroline Bernhard. Anschließend fuhren wir zusammen Richtung Hause. Ich Hamburg, sie Bad Oldesloe.


Diese und andere Begegnungen, Gespräche mit Autoren machen Lesungen für mich zu etwas besonderem.


7 mal Anja Marschall 

4 mal Volker Kutscher 

3 mal Katrine Engberg 

3 mal Kästner und Kästner

3 mal Lars Haider 

2 mal Alex Beer 


8 mal Speicherstadt Museum 

8 mal Krimifestival Hamburg 

2 mal Krimifestival Lüneburg

Samstag, 24. Januar 2026

Mein Leben als Leserin

Kurzgeschichten bzw kurze Geschichten 





Ich mag Geschichten die nicht mehr als 200 Seiten haben. Sie lassen sich schön flüssig lesen.


Die ersten, mit denen ich Berührung kam, waren von Agatha Christie und Conan Doyle. Während meiner Schulzeit wurde ich mit den Romanheften infiziert. Ein Schulkamerad las sie regelmäßig. Sie haben nur 64 Seiten. Jerry Cotton, Kommissar X und später John Sinclair waren nur einge der vielen Serien, die ich damals las. Krimis und Horror waren meine bevorzugten Genres. 


In meiner Depressionsphase habe ich angefangen Gedichte zu schreiben ✍️ und später auch kurze Geschichten. Ich habe an Schreibwettberben teilgenommen. Leider ohne Erfolg. Momentan fehlen mir die Ideen um selbst zu schreiben.


Während meiner Depri Phase hatte ich eine Leseflaute. Irgendwann fing ich wieder an. Zuerst mit Zeitungen sowie Zeitschriften. Dann ging es mit kurzen Geschichten wieder los. Die dran bleiber Serien von Bastei lübbe, z.b. Cherringham, sind ideal dafür. Knapp 100 Seiten, die mich weder gefordert noch überfordert haben. Im Gegenteil, es hat mir viel Spass gemacht Sarah und Jack zu begleiten.


Interessant finde ich immer, wenn Autoren Kurzgeschichten schreiben und die in einem Band erscheinen. 1978 erschien das erste Buch. "Nachtschicht" enthielt 20 Geschichten und erschien bei Bastei Lübbe. Anfang der 80er erschien ein Band denen im Titel je eine Jahreszeit zugeordnet wurde. "Frühling, Sommer, Herbst und? Nee nich der Herbst und der Tod ". Anfangs in 2 Bänden veröffentlicht, später dann in einem. Drei dieser Novellen wurden verfilmt, darunter "Die Leiche." Zuletzt erschien von ihm im letzten Jahr "Ihr wollt es dunkler."

Im Atlantik Verlag erschien letztes Jahr ein Buch mit 12 neuen Geschichten mit Miss Marple. 12 Autoren haben je eine Geschichte geschrieben.


Was mir fehlt, ist etwas, was in der Musik Gang und gäbe ist. 


Ende 2015 startete der heyne verlag eine Reihe namens Story Selection. Am Ende erschienen 51 Kurzgeschichten von Stephen King.


Liste der veröffentlichten Geschichten:

https://www.kingwiki.de/index.php/Stephen_King_Story_Selection#.C3.9Cbersicht


Es gab sie alle einzeln zu kaufen. Zu einem günstigen Preis.


In meiner Wahrnehmung gibt es so etwas viel zu wenig. Besonders von großen Verlagen könnte da mehr kommen. Was mit einzelnen Songs funktioniert, kann auch mit Kurzgeschichten im eBook Format funktionieren.


Sammelbände mit Kurzgeschichten sogenannte Anthologien gibt es zuhauf. Von einem Autor und mehreren, zu bestimmten Themen.

Freitag, 30. Mai 2025

Mein Leben als Leserin

Diese Montagsfrage hätte ich gar nicht gebraucht! Oh Frau! Passt  es doch wunderbar zu meinen Beiträgen "Mein Leben als Leserin". 


Ich bin heute über Google auf einen Beitrag vom Bayerischen Rundfunk gestoßen, in dem es um dieses Thema ging. Und um Verlage, die sich mit Fan Artikeln vermarkten. Von daher passt ihre Montagsfrage ganz gut dazu


Ich habe so einiges angesammelt, was mit Büchern zu tun hat.) Viele Lesezeichen, klar !! *grins* Einige benutze ich regelmäßig, die anderen liegen in einer Schublade. Mein "Bücher-Leben" fing ich ja so ab 2017 richtig erst an. Okay!! Gelesen habe ich immer schon, seit meiner Kindheit. Gesammelt habe ich früher eigentlich nie etwas, was mit Büchern zu tun hatte. Das es dazu kam, hatte irgendwie auch etwas mit meiner "ASP" zu tun, die ich seitdem mache. Im Sozialtreff gibt es u. A. eine Ausflugsgruppe. Wir waren oft in Museen. Und ich habe mich immer in den Shops umgesehen. Bin dann auch oft alleine ins Museum gegangen. Habe angefangen Postkarten zu kaufen. Erst waren es die Gemälde, die mich als Motive ansprachen, dann kamen die Bücher und alles was damit zu tun hat dazu. Und da gibt es eine ganze Menge. Habe schon so einige Ordner voll mit Postkarten. Auf dem ersten Foto sieht man 2 dieser Postkarten. Sie stehen auf meinem Schreibtisch. Bei Thalia gibt es oder gab es den Bücherwurm *grins* Ich stellte irgendwann fest, das es unendliche viele Postkarten gibt, mit dem Thema "Bücher/Literatur". Immer wenn ich welche sehe, kann ich nicht widerstehen und wenn ich ganz sicher bin, das ich sie noch nicht habe, kaufe ich sie. Auch Becher gibt es bei mir zu finden. Am Welttag des Buches habe ich bei einem Gewinnspiel einen Becher mit dem Motiv des NDR Podcast Eat Read Sleep gewonnen. Wenn ich für mich passende Beutel / Taschen finde, z. B bei Thalia, kaufe ich sie mir. Einige benutze ich regelmäßig. Ein Schlumpf mit Buch in der Hand. Da konnte ich auch nicht widerstehen. Irgendwo entdeckte ich (Amazon??) einen Beutel mit einem Motiv aus einem Film nach einem Roman (The Long Goodbye) nach Raymond Chandler. Wer kann da schon nein sagen? ich nicht. Und einen Stadtplan von Los Angeles zur Zeit von Philipp Marlowe. Morgen fahre ich möglicherweise nach Lübeck um mir vor Ort eine Thomas Mann Playmobil Figur zu kaufen. Im Shop vom Buddenbrooks Haus. Bin halt irgendwie ein Booknerd :) 

Donnerstag, 22. Mai 2025

Mein Leben als Leserin

2012 fing ich an, inspiriert durch eine Kollegin mit dem Lesen von ebooks. Ich war schnell begeistert. Fand viele Vorteile für mich. Ganz besonders der begrenzte Platz in meiner Wohnung. Viele ebooks waren günstiger als das Buch. Es gab viele Gratis Angebote oder das Ebook der Woche bei Thalia, das mit günstigen Preisen lockte. Ich kam irgendwann auf die Idee meine Bücher weg zu geben, zu verkaufen, verschenken bzw. in Papiermüll. Ich wollte ohne Bücher leben, hatte ja meinen Tolino (damals Trek Store als ersten E-Reader). Tja, Irren ist menschlich wie es so schön heißt. Es kam anders als ich damals dachte. Irgendwann viel mir auf, das nich jedes Buch als ebook veröffentlicht wurde. Warum wieso weshalb auch immer. Es mag wohl viele Gründe geben. Für mich stellte sich die Frage was nun???? Ich wollte doch keine Bücher mehr kaufen. Ich konnte nicht anders und kaufte das Buch. Es sollte nicht bei einem bleiben. Dann wollte ich bestimmte Autoren wieder lesen und stellte fest, sie werden in Deutschland nicht mehr verlegt, ihre Bücher nicht mehr aufgelegt, was heißt, es gibt auch keine ebooks. Bedeutet, entweder verzichte ich oder ich kaufe mir die Bücher gebraucht. Ich fing an, regelmäßig Lesungen zu besuchen. Dort konnte ich mir das vorgestellte Buch vom Autoren signieren zu lassen. Wieder kamen Bücher ins Regal zurück. 

Irgendwie ist es doch unmöglich (für mich) auf Bücher zu verzichten. 


Meine Gründe die für einen Bücherkauf sprechen:

Buch wird nicht als Ebook verkauft

Buch enthält viele Fotos, die ich mir lieber im Buch anschaue

Buch wird zum signieren auf eine Lesung mitgenommen/gekauft

Buch wird nicht mehr aufgelegt weder als Buch noch als ebook und deshalb von mir gebraucht gekauft.


Donnerstag, 24. April 2025

Mein Leben als Leserin

Fund 

Das schönste Zitat überhaupt zum Thema stammt von Durs Grünbein: »Ich kaufe Bücher nicht, weil ich sie alle benötige, sondern weil ich mir ausmale, wie herrlich es sein wird, sie demnächst – sagen wir eines Tages, zu lesen.«


Welttag des Buches 


Wie jedes Jahr am 23. April. 


Uwe der Kaffeehaussitzer, den ich in den sozialen Medien schon lange folge, hat anlässlich dieses Tages einen Beitrag über seinen Umgang mit Büchern geschrieben.

Zu seinem Beitrag kommt ihr hier

Zu ihm gefunden habe ich durch ein Interview, das er mit Volker Kutscher in Berlin geführt hat.

Wie sieht meiner aus?

Eines kann ich vorab beichten. Ich rieche sehr selten an Büchern und habe auch noch nie was reingeschrieben. 

Ich habe von Anfang an gelernt, pfleglich mit ihnen umzugehen. Knicke, Risse sind mir ein Gräuel.

Lesen tue ich seit meiner Kindheit. Dank meiner Eltern. 

Gefühlt also tausende in meinem Leben. Bücher Romanhefte Comics

Hätte ich alle aufbewahrt, ich bräuchte mehr als 2 Zimmer. Von daher war die Erfindung des eBook Reader etwas sehr gutes für mich. Nur die Comics lese ich auf Papier. Aufgrund ihrer Größe habe ich für mich bisher kein passendes Gerät gefunden.

Heute nicht, vergessen aber eigentlich habe ich immer was zu lesen mit. Mein tolino. Im Vergleich zu früher, wo ich meist nur ein Buch dabei hatte, passen unzählige eBooks auf einen Reader. Ein großer Vorteil, wenn man in Urlaub fährt oder ins Krankenhaus muss. Vor allem muss ich mir vor Antritt keine großen Gedanken machen, was ich lesen will. 

Weniger Bücher habe ich dadurch aber nicht. Eher mehr bilde ich mir ein. Meine Merkliste bei Thalia.de wird auch nich kleiner, nur die Titel ändern sich. 


Meine Regalreihen sind ordentlich sortiert 

Nach Genres und Autoren.

Fast 2 Reihen sind mit signierten Büchern gefüllt.

 

Behalte ich alle meine Bücher?

Mitnichten. Mein Platz ist nun mal begrenzt, der Raum zu klein. Was mache ich? Ich habe früher viele über ebay verkauft. Heute lege ich sie in unserem sozialtreff aus, bin dort Klientin und verschenke Bücher auf die ich verzichten kann.

Zuhause lese ich meist in meinem Sessel, zugedeckt mit meiner pinken Lieblingsdecke. 

Für Bücher habe ich immer ein Lesezeichen dabei. Knicke oder Eselsohren? Geht gar nich. Niemals!

Bücher haben ihre Zeit. Je nach Stimmung entschließe ich mich nach ein paar Seiten das Buch weg zu legen und lieber ein anderes zu finden, was gerade besser zu mir passt. Generell gebe ich ein Buch 50 bis 100 Seiten Zeit um zu entscheiden das es zu schlecht ist und ich es gar nicht lesen will. 

Meine Zeit mit solchen Büchern zu vergeuden, das mache ich nicht mehr.

Zum Anfang meiner Zeit mit eBooks habe ich aufgehört Bücher zu lesen, da eBooks für mich klar im Vorteil waren. Verbrauchen keinen Platz in Regal, wenn ich unterwegs bin, habe ich viele dabei, ohne das die Tasche schwerer wird.

Irgendwann habe ich festgestellt, daß Verlage auf eBooks verzichten, so das ich dann zum Buch greife. Enthält ein Buch viele Bilder, ist das eBook im Nachteil. Und möchte ich Bücher aus früheren Jahren gibt es meist auch kein eBook, da viele nicht mehr gedruckt werden. Es passiert aber auch anders rum. Es gibt Verlage wie dotbooks, die veröffentlichen nur eBooks. Bedeutet, kommt das irgendwann doch als Buch, dann bei einem anderen Verlag. 

Ich weiss nicht, was ihr jetzt macht. Ich nehme mir das Buch, das ich mir ausgesucht habe um es zu lesen. 30 Kurzgeschichten.

Einen weiteren Beitrag zum Umgang mit Büchern gibt es auch hier

Montag, 21. April 2025

Mein Leben als Leserin

Ca 40 Bücher, habe ich mir dieses Jahr gekauft, in den ersten vier Monaten. Vorwiegend gebrauchte, weil die Verlage diese Autoren bei uns nicht mehr veröffentlichen. Ist ärgerlich aber nicht zu ändern. Von daher schaue ich immer wieder ob ich bei gebrauchten fündig werde. Manchmal geht es schnell, manche tauchen bis heute nicht auf. Und hat man doch plötzlich Erfolg. War mir das Buch von Stephen Greenleaf "Sarg drüber" der erste Fall für John Marshall Tanner, bis dato zu teuer, gab es plötzlich ein zweites Exemplar, das weniger als 10 Euro gekostet hat. Ich habs gekauft und  inzwischen auf meinem Lesestapel liegen. Ich bin glücklich, weil ich jetzt alle Bücher mit ihm habe, die auf deutsch erschienen sind. 

Laura Lippman "In einer seltsamen Stadt". Mit der Detektivin Tessa Monaghan. Auch eine Serie, die ich für mich vervollständigt habe. 12 Bücher hat Laura Lippman geschrieben. 5 gab es auf deutsch. Die ersten drei, das sechste und das elfte. 2020 begann der Kampa Verlag mit einer neuen Ausgabe. Warum der Verlag mit dem elften Buch beginnt, weiss wohl nur der Verantwortliche Redakteur. Dann folgten die ersten 3 Bücher. Ich hatte die Hoffnung, daß es mit dem vierten weitergeht. Es wäre eine Erst Veröffentlichung bei uns in Deutschland. Bis heute sind keine weiteren erschienen. Auch das sechste wurde bisher nicht wieder aufgelegt. Deshalb habe ich mir die Erstausgabe gekauft. Vom Rotbuch Verlag. 

Laut Info vom Buchumschlag war es damals das erste, das bei uns erschienen ist. In Baltimore auf dem Grab von Edgar Allen Poe legt jedes Jahr zum Geburtstag eine rätselhafte Figur 3 Rosen und eine halbe Flasche Cognac nieder. Ca. 2015 hatte ich meine erste Begegnung mit der Detektivin Tess Monaghan. In der Reihe Bibliomysteries erschien als Nummer 10 eben die Kurzgeschichte Der Buchbefreier von Laura Lippman. Diese Serie gab es  nur als eBook. 13 Geschichten gab es. Ich hatte mir einige der Geschichten ausgesucht, darunter Laura Lippman, weil alle mit Büchern, Manuskripten zu tun haben. Buch im Buch sozusagen.

Eine Überraschung für mich war vor ein paar Tagen als ich entdeckte das dotbooks die ersten fünf Bücher von John Lutz mit Alo Nudger als eBook neu heraus gebracht hat. Mit einem Serientitel und neuen Buchtiteln. Das wird der Grund gewesen sein, das mir das Erscheinen im letzten Jahr entgangen ist. So findet man keine Kunden liebe Verlage, wenn solche Änderungen nicht kommuniziert werden. Nun habe ich die ersten fünf Bücher als eBook und die restlichen vier als Taschenbuch. Alo Nudger habe ich in einer Kurzgeschichte zum ersten Mal gelesen.

Alle Bücher, die ich mir im Moment gebraucht kaufe, haben eins gemeinsam, das Genre Hardboiled. Eins das ich schon lange lese und immer wieder gerne zurück komme. Eins, das vor ca 90 Jahren begründet wurde u.a. von Autoren wie Dashiell Hammett und Raymond Chandler.

Jackie Kottwitz 29 - Lebenslänglich

Asche auf mein Haupt, das ich dieses wunderbare Album hier noch nicht vorgestellt habe. 2008 im Zack Magazin erschien die Geschichte "V...