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Donnerstag, 3. September 2026

Deutschland liest ein Buch



Letztres Jahr bin ich ja von dieser Aktion überrascht worden, Seht hier mein Beitrag. Heute bekam ich den aktuellen Newsletter mit Hinweis auf die Aktion, die auch in diesem Jahr statt findet. Der Inhalt des Buches liest sich wirklich gut!! Klingt wirklich interessant. Mal sehen, vielleicht lese ich ja mit :)  Das Buch ist seit heute überall zu kaufen. 


Deutschland liest ein Buch

Wir danken allen Mitlesenden sehr für das tolle Feedback zu unserem Auftakt von »Deutschland liest ein Buch«! Deswegen freut es uns umso mehr, dass wir im September in die zweite Runde gehen. Und zwar mit dem ganz besonderen Buch »Ein ganz normales Wunder« von Woody Brown (erscheint am 03.09.2026). 

Auf dieser Seite findest du schon Infos rund um Buch, Autor & Möglichkeiten zum Mitmachen. Folge uns auch auf Instagram, um nichts mehr zu verpassen!

Sei dabei und lass uns gemeinsam die Freude am Lesen feiern!





Dieser Roman ist eine Sensation! 

Woody Brown schrieb Geschichte als erster nicht-sprechender autistischer Absolvent der University of California. Sein Roman ist ein literarisches Ereignis. Und ein großes Geschenk. 

In einer Tagesstätte für Menschen mit Behinderung begegnen sich Schicksale, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da ist Carlos, der Pfleger mit dem unerschütterlichen Optimismus, und der junge Tom, der sich wortlos nach einer Liebe verzehrt, die unerreichbar scheint. Und da ist Walter, der nach einem schweren Schicksalsschlag versucht, die Scherben seines Lebens wieder zusammenzusetzen.

In der flirrenden Hitze Kaliforniens entfaltet sich eine Geschichte über die unsichtbaren Bande zwischen uns. Woody Brown schreibt mit einer solch feinsinnigen Beobachtungsgabe und einer Prise trockenem Humor über das Menschsein, dass man sich beim Lesen nicht nur in die Charaktere verliebt, sondern auch in das Leben selbst.


Hast du Lust, »Ein ganz normales Wunder« gemeinsam zu lesen? Wir starten einen Buddy Read auf Reado und laden dich herzlich ein, Teil unserer Runde zu werden. Gemeinsam macht das Lesen einfach mehr Spaß, man bleibt motiviert und kann sich direkt über die spannendsten Kapitel austauschen. Mitmachen ist ganz unkompliziert: Ab Erscheinungstermin am 03. September findest du hier einen Einladungslink (Reado Profil notwendig). Tritt der Gruppe bei Reado bei und schon bist du dabei!

Ganz egal, wie schnell du liest, der gemeinsame Austausch und die Freude am Buch stehen im Vordergrund.

Wir freuen uns riesig auf deine Gedanken zur Geschichte und auf eine tolle gemeinsame Lesezeit mit der ganzen Community!



Ein ganz normales Wunder: Roman | Deutschland liest ein Buch


Dieser Roman ist eine Sensation! 

Woody Brown schrieb Geschichte als erster nicht-sprechender autistischer Absolvent der University of California. Sein Roman ist ein literarisches Ereignis. Und ein großes Geschenk. 

In einer Tagesstätte für Menschen mit Behinderung begegnen sich Schicksale, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da ist Carlos, der Pfleger mit dem unerschütterlichen Optimismus, und der junge Tom, der sich wortlos nach einer Liebe verzehrt, die unerreichbar scheint. Und da ist Walter, der nach einem schweren Schicksalsschlag versucht, die Scherben seines Lebens wieder zusammenzusetzen.

In der flirrenden Hitze Kaliforniens entfaltet sich eine Geschichte über die unsichtbaren Bande zwischen uns. Woody Brown schreibt mit einer solch feinsinnigen Beobachtungsgabe und einer Prise trockenem Humor über das Menschsein, dass man sich beim Lesen nicht nur in die Charaktere verliebt, sondern auch in das Leben selbst.

 

Freitag, 19. Juni 2026

Thomas Hettche - Liebe

Gelesen habe ich das Buch nicht.. Ich bin über den Podcast Ohrcast auf das Hörspiel aufmerksam geworden und hatte reingehört. Die ersten Minuten hatten mir gefallen. Heute habe ich es mir während der Arbeit angehört. Hier geht es zum Hörspiel , das ihr in der ARD Audiothek "ARD Sounds" findet. Wenn ihr wie ich 10 Jahre allein lebt, solltet ihr euch das gut überlegen :) Thema ist das Alter. Kommt jetzt öfters vor in Romanen, was mir an sich gut gefällt. Auch im Alter kann einen die Liebe wie ein Blitz treffen. Mit einer verheirateten Frau war ich auch zusammen, vor ca. 10 Jahren. Hat leider nicht so funktioniert wie in diesem Hörspiel. Matthias Brandt und Martina Gedeck (mag ich sehr) spielen Max und Anna sehr gut.  Ich meine, das das Hörspiel in diesem Fall für die Geschichte besser passt als das Buch, da beide sich viele Nachrichten schicken, besonders nachts, was immer durch ein Pling angekündigt wird. In Max habe ich mich teilweise wiedergefunden. Auf jeden Fall eine Geschichte die mich berührt hat. Hat sich in jedem Falle gelohnt und kann ich nur empfehlen. Ob ihr lesen oder hören wollt, das kann ich euch nicht abnehmen. :)


Was passiert, wenn zwei Menschen sich finden, obwohl sie nicht dürften? Max, Anfang 60, glaubt nicht mehr an die große Liebe – bis die verheiratete Anna in sein Leben tritt. Eine Geschichte über späte Liebe, über Leidenschaft, über das, was man nicht loslassen kann – und über Gefühle, die wie ein Tsunami alles mitreißen. Mit Matthias Brandt & Martina Gedeck in den Hauptrollen. Von Thomas Hettche Mit Matthias Brandt, Martina Gedeck, Heikko Deutschmann, Maren Eggert, Felix von Manteuffel, Torben Romainczyk, Nele Rosetz und Alicia Weiß Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann Musik: Jens Thomas hr 2026 Die Buchvorlage erschien 2026 unter dem Titel "Liebe" von Thomas Hettche. (c) 2026, Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Köln



»Liebe hat keine Zeit.«

Thomas Hettche taucht ein in das größte aller Gefühle. Zärtlich und voller Leidenschaft erzählt er von einer späten und umso unbedingteren Liebe. Sein neuer Roman nähert sich ihrem Wesen, ihrem Wunder und ihrem Abgrund.

Max stellt künstliche Augen her. Er ist Okularist. In seiner Praxis, über der Flamme des Bunsenbrenners, formt er feine Glaskugeln, versieht sie mit farbigen Äderchen, Iris und Pupille. Max weiß von der stillen Sprache der Blicke. An den Blitzschlag der Liebe aber glaubt er mit Anfang sechzig nicht mehr. Bis er eines Sommerabends Anna begegnet und ihn die Gefühle in ungekannter Wucht überwältigen.

Anna geht es genauso, doch sie ist verheiratet, und so bleiben den beiden immer nur Tage, das zu leben, was nicht sein darf. Und immer sind da die Erinnerungen, die Träume, die Schatten. Das stürzt Max in Verzweiflung, denn er weiß, er hat seine große Liebe gefunden. Und er ahnt, dass sie ihn auf eine unheimliche Probe stellen wird.



Thomas Hettche, 1964 am Rand des Vogelsbergs geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Filmwissenschaft und lebt heute als freier Schriftsteller in Berlin und in der Schweiz.

Thomas Hettche debütierte 1989 mit dem Roman »Ludwig muß sterben«. Es folgte 1992 der Erzählungsband »Inkubation« und 1995 »Nox«, ein Roman, der in der Nacht des Mauerfalls in Berlin spielt. Sein Essay über Venedig »Animationen« wurde 1997 von der Goethe-Universität Frankfurt als Promotion angenommen. »Der Fall Arbogast« erschien 2001 und wurde in über ein Dutzend Sprachen übersetzt. 2003 erschien »Stellungen“, eine Nachdichtung von Sonetten Pietro Aretinos. 2006 dann der USA-Roman »Woraus wir gemacht sind«, 2007 »Fahrtenbuch 1993-2007«. 2010 folgte der Roman »Die Liebe der Väter«, der in den Raunächten auf Sylt spielt und die Nöte eines Vaters und seiner halbwüchsigen Tochter zum Thema hat, 2012 der Essayband »Totenberg«, eine intellektuelle Autobiographie in zehn Gesprächen, und 2014 der Roman »Pfaueninsel«, der von dem kleinwüchsigen Schlossfräulein Maria Dorothea Strakon erzählt, das von 1810 bis 1880 auf der Pfaueninsel in der Havel vor den Toren Berlins lebte.

Thomas Hettche wurde u.a. mit dem Rauriser Literaturpreis und dem Robert-Walser-Preis 1990 ausgezeichnet, dem Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis für Essayistik 1994, dem Rom-Preis der Villa Massimo 1996, dem Spycher: Literaturpreis Leuk 2001, dem Premio Grinzane Cavour 2005, erhielt den Düsseldorfer Literaturpreis 2013, den Wilhelm-Raabe-Preis und den Bayerischen Buchpreis 2014, den Solothurner Literaturpreis 2015 und den Wolfgang-Koeppen-Preis der Hansestadt Greifswald 2016.

Thomas Hettche ist Mitglied des PEN und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Werke

Ludwig muß sterben (1989)

Inkubation (1992)

NOX (1995)

Animationen (1999)

Der Fall Arbogast (2001)

Woraus wir gemacht sind (2006)

Fahrtenbuch 1993 – 2007 (2008)

Die Liebe der Väter (2010)

Totenberg (2012)

Pfaueninsel (2014)

Unsere leeren Herzen (2017)

Herzfaden (2020)

Samstag, 10. Mai 2025

Andreas Storm - Die Victoria Verschwörung

Bereits das dritte Buch mit Lennard Lomberg, dem Kunstsachverständigen. Heute Abend las ich die letzten Seiten dieses großartigen Buches. Es geht um Kunst. Um ein Gemälde. Ist es echt? Ist es eine Fälschung? Um die Geschichte dieses Gemäldes zu ergründen, geht es zurück ins Jahr 1965. In das Jahr, in dem ich das Licht der Welt erblickte. In das Jahr, in dem Königin Victoria von England nach Deutschland kam. Wie alles zusammenhängt, erfahren wir am Ende des Buches. Der zweite Punkt, der mich an dieser Geschichte erfreut, ist das die verschwundene Gutachterin, nach einem Blick auf das Gemälde verschwindet und in einer Klinik wieder auftaucht, wie ich heiße: "Alexandra". Wer gerne liest und ins Museum geht, ist hier genau richtig. Eine klare Leseempfehlung von mir. Lennard erhält in seinem dritten Fall Unterstützung aus der Familie, sprich seiner Tochter und seiner Freundin, Sina Röhm. Das Cover des Buches ist ein echter Hingucker, finde ich. :) In der Geschichte vermischen sich Fakten und Fiktion, Echte mit unechten Personen, was alles im Anhang gut erklärt wird. Das Buch könnte am Ende des Monats ein Favorit sein. :)

Royale Fehltritte, rechte Verschwörer, rätselhafte Morde

Die fatale Verbindung zwischen dem Duke of Windsor und Adolf Hitler, drei Morde im Schatten eines historischen Staatsbesuchs und eine mysteriöse Erpressung. In seinem neuen Fall gerät Kunstexperte Lomberg gewaltig unter Druck, ermittelt er doch nicht nur im Auftrag der Krone, sondern auch in eigener Sache … 

September 2016. Lennard Lomberg erreicht ein Hilferuf aus London. Sir Douglas McEwan, der Leiter des Royal Collection Trust, ist außer sich. Ein anonymer Erpresser behauptet, dass es sich bei dem Lieblingsgemälde der Queen um eine Fälschung handle und sich das Original in seinem Besitz befinde. Außerdem droht er mit der Enthüllung eines brisanten Komplotts um das Kunstwerk, der das politische London erschüttern würde – und das royale gleich mit. McEwan drängt Lomberg zu äußerster Diskretion. Zumal die Kunstgutachterin Alexandra Cullen, die das Gemälde umgehend untersuchen sollte, inzwischen spurlos verschwunden ist.

Unterstützt von seiner Tochter Julie entblättert Lomberg nach und nach das blutige Geheimnis des Gemäldes und stößt dabei tief ins Schattenreich der deutsch-britischen Geheimdiplomatie vor. Doch sowohl die Identität des Erpressers als auch das Schicksal Alexandra Cullens bleiben unklar – und die Uhr tickt unerbittlich. Kriminalrätin Sina Röhm hat sich derweil an die Fersen einer Stiftung geheftet, die im Ruf steht, eine neue Rechtspartei zu finanzieren. Dabei stößt sie auf einen Namen, der Lomberg zu denken gibt und schon bald einen ungeheuerlichen Verdacht in ihm weckt ...

Freitag, 29. September 2023

Benjamin Black - Die Blonde mit den schwarzen Augen

Vor ein paar Wochen habe ich im aktuellen Newsletter von Krimikollegen vom Film "Marlowe" mit Liam Neeson gelesen. Ich meine gelesen zu haben, das der Film auf keinen Roman beruht, sondern eigenständig sei (Infos auf deren Homepage dazu fehlen leider). Nun fiel mir der Film wieder ein und ich suchte ein bisschen im Internet und siehe da, es ist mitnichten eine neu ausgedachte Geschichte. Zum Film habe ich einen Trailer gefunden und muss nach dem Anschauen sagen, er macht Lust auf mehr. Ich hoffe, er kommt bald im frei verfügbaren Fernsehen. Auf Wikipedia steht u.a. das der Film auf den Roman von Benjamin Black (John Banville) basiert, der 2015 erschienen ist. Ich habe ihn damals gelesen und in guter Erinnerung. Ich habe ihn auf meine Leseliste gelegt, zum Stapel mit all den anderen hardboiled Romanen, die ich in nächster Zeit lesen möchte. Leider blieb es bis heute bei dem einen Marlowe Roman. Schade.

Benjamin Black - Die Blonde mit den schwarzen Augen (Philip Marlowe)

 »Als würde ein alter, tot geglaubter Freund plötzlich den Raum betreten« Stephen King


In diesem packenden Roman erweckt John Banville alias Benjamin Black den berühmtesten Privatdetektiv der Weltliteratur, Philip Marlowe, wieder zum Leben. Eine meisterliche Mimikry, die Krimifans auf der ganzen Welt begeistert. Der Meister ist zurück. Los Angeles in den frühen Fünfzigerjahren. Philip Marlowe, Privatdetektiv, ist so ruhelos und einsam wie eh und je. Die Geschäfte laufen eher schlecht, da trifft es sich gut, dass eine neue Klientin sein Büro betritt: jung, wunderschön, gut gekleidet. Clare Cavendish will, dass Marlowe ihren Liebhaber findet, Nico Petersen, der plötzlich wie vom Erdboden verschluckt ist. Bald verfällt Marlowe dem Charme der schwarzäugigen Blonden und findet sich in einem Fall wieder, der ihn in die Welt einer der reichsten Familien der Gegend führt. Die wiederum würde offenbar alles dafür tun, um diesen Reichtum zu verteidigen, und schreckt dabei vor nichts zurück ...

»Ein erstklassiger Noir. Es ist bemerkenswert, wie frisch sich das Buch liest, dabei hält es sich eng an die literarischen Vorgaben. Black hat den Nagel auf den Kopf getroffen.« New York Times

»Absolut unwiderstehlich« The Guardian



Marlowe

Die Geschäfte von Privatdetektiv Philip Marlowe (Liam Neeson) laufen schlecht, als die wunderschöne Clare Cavendish (Diane Kruger) mit ihrem Antlitz sein heruntergekommenes Büro erhellt. Sie hat einen Auftrag für Marlowe. Ihr Liebhaber Nico Peterson (François Arnaud) ist spurlos verschwunden und der Privatdetektiv soll ihn wieder finden.
Wie sich herausstellt, wurde Nico angeblich tot vor den Toren eines exklusiven Clubs gefunden. Der nahezu unkenntliche Leichnam wurde rasch verbrannt; die Polizei scheint die Sache als Unfall mit Fahrerflucht ad acta legen zu wollen. Aber Clare ist überzeugt, dass ihr Freund noch lebt. So recherchiert Marlowe wie besessen weiter und kommt einer mächtigen und sehr reichen Familie auf die Spur, die vor nichts zurückschreckt ...

Bonusmaterial:
Interviews; Wendecover; Trailer;


Benjamin Black ist das Pseudonym des 1945 geborenen John Banville, das er für Kriminalromane verwendet. Banville gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Autoren Irlands. Sein umfangreiches literarisches Werk wurde mehrfach, auch international, ausgezeichnet, zuletzt mit dem dem Franz-Kafka-Literaturpreis, dem Man Booker Prize (für »Die See«) und 2013 mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. John Banville lebt und arbeitet in Dublin.

Kristian Lutze lebt in Köln und hat zahlreiche Romane und Musikerbiografien übersetzt, darunter Bücher von Eric Clapton, Walter Mosley, Michael Robotham und Robert Wilson.


#BenjaminBlack #RaymondChandler #PhilipMarlowe #LiamNeeson #DianeKruger #FrancoisArnaud #LosAngeles #JohnBanville #hardboiled #filmnoir #film #movie 

Mittwoch, 13. September 2023

Interview mit Tom Hillenbrand

Als ich in der Verlagsvorschau von Kiepenheuer und Witsch auf das neue Buch von Tom Hillenbrand gestoßen bin, konnte ich es kaum abwarten.  Historisch, Krimi, Frankreich, Kunst, die Mona Lisa. Genau das was mich interessiert, was ich gerne lese. Und da ich ab und zu AutorenInnen gerne Fragen stelle, habe ich auch Tom Hillenbrand meine Fragen geschickt. Und zu meiner Freude hat er sie beantwortet. Was er mir geantwortet hat, möchte ich Euch nicht vorenthalen:




Anlässlich seines neuen Buches "Die Erfindung des Lächelns" habe ich "Tom Hillenbrand" einige Fragen gestellt.


Hallo Herr Hillenbrand,

 

Bitte stellen sie sich doch kurz vor

Hi. Ich komme aus Hamburg und wohne in München. Ich schreibe Krimis, historische Romane und Science-Fiction. Der ein oder andere kennt mich vielleicht durch die Xavier-Kieffer-Krimis oder Drohnenland. 


 Wann haben Sie mit dem Schreiben angefangen?

 Ich bin niemand, der schon als Teenager Kurzgeschichten geschrieben hat. Allerdings habe ich seit frühester Jugend Geschichten gespielt. Bei uns lief jede Woche Dungeons & Dragons, Das Schwarze Auge und so weiter. Dafür musste man sich Abenteuer schreiben und das ist in vieler Hinsicht durchaus wie Romane plotten.


 Vom Spiegelredakteur zum Autoren - Wie kam es dazu?

 Irgendwann in der Elternzeit habe ich nebenbei einen Krimi geschrieben. Hat großen Spaß gemacht. Kurz darauf habe ich gekündigt. Im Rückblick haben mir die zehn Jahre als Journalist sehr durchaus geholfen. Man lernt, routiniert und zügig Dinge zu Papier zu bringen und natürlich auch, zu recherchieren.


Wann ist ihr erstes Buch erschienen.

 

Mein erster Luxemburg-Krimi, Teufelsfrucht im Jahr 2011

 

Gerade ist ihr neues Buch erschienen - Worum geht es?


 

In "Die Erfindung des Lächelns" geht es um den spektakulären Raub der Mona Lisa aus dem Louvre im Jahr 1911. Erst zwei Jahre später tauchte das Bild unter mysteriösen Umständen wieder auf – und das Buch erzählt, was dazwischen passiert ist.

 

Was hat sie dazu bewogen, einen historischen Kriminalroman zu schreiben?


Ich fand es total irre, dass man bis heute nicht weiß, wie genau die Umstände des Diebstahls waren. Handelte es sich um einen Einzeltäter? Gab es weitere beteiligte Personen? Was hatte Pablo Picasso mit der Geschichte zu tun? All das wurde nie aufgeklärt, ist ein bisschen wie bei Jack the Ripper. Und da fand ich es reizvoll, mir eine Lösung zu überlegen.

 

Warum Frankreich, Paris und die "Mona Lisa"


Ich fand diese Epoche wahnsinnig interessant. Paris war damals ja wirklich die Hauptstadt der Welt. Und alle, die etwas Neues oder revolutionäres anstoßen wollten, waren dort: Picasso, Strawinsky, Debussy, Curie und viele mehr. Irgendwie hat mich die späte Belle Epoque auch ein wenig an unsere Ära erinnert. Auch damals dachten die Leute: Wow, die Welt verändert sich mit atemberaubender Geschwindigkeit. Da komme ich kaum noch mit. Kommt einem bekannt vor!

 

Ist die "Erfindung des Lächelns" ein Einzelroman oder der Auftakt zu einer Serie?


Ich denke, es ist ein einzelner Roman. Es sei denn, ich stoße noch einmal auf einen spektakulären Kriminalfall in der Belle Epoque. 

 

Ich bin leider nur eine "Leserin", ich kann mir gut vorstellen, das sie Ihr Buch in einem Museum vorstellen. Ich hoffe, entsprechende Menschen kommen auch auf diese Idee.

Das ist eine hervorragende Idee, das würde mir auch Spaß machen.


 

Was lesen Sie, wenn Sie nicht selbst schreiben?


Normalerweise überhaupt keine Krimis, aber zur Zeit alte Maigrets von Simenon, um mein Französisch aufzubessern. Ansonsten gerne ein bisschen Science-Fiction, aber vor allem: Sachbücher. Da findet man viele gute Ansatzpunkte für Geschichten.

 

Für Ihr neues Buch wünsche ich Ihnen alles Gute.


Dankeschön!

 

Herr Hillenbrand, ich bedanke mich, das Sie sich Zeit für mich genommen haben.

 

Viele Grüße

Alexandra Boisen


Zur Webseite von Tom Hillenbrand

 

Xavier Kieffer-Krimis:

Teufelsfrucht 2011

Rotes Gold 2012

Letzte Ernte 2013

Tödliche Oliven 2014

Gefährliche Empfehlungen 2017

Bittere Schokolade 2018

Goldenes Gift 2021


Die Erfindung des Lächelns

Die aufregende Jagd nach der verschwundenen Mona Lisa im Paris der Belle Époque - ein historischer Roman voller Intrigen, Kunst und Kultur!

Als der Pariser Louvre am 22. August 1911 seine Pforten öffnet, fehlt im Salon Carré ein Gemälde: Leonardo da Vincis »Mona Lisa«. Sofort versetzt der Polizeipräfekt seine Männer in höchste Alarmbereitschaft, lässt Straßen, Bahnhöfe und sogar Häfen sperren. Doch es ist zu spät. La Joconde ist verschwunden. Juhel Lenoir von der Pariser Polizei soll es finden – und die Welt schaut ihm dabei zu …

Commissaire Lenoir lebt in der aufregendsten Stadt der Welt – und bekommt den schwierigsten Auftrag, den er sich vorstellen kann: das Bild zu finden, das die Welt betört. Wen hat die »Mona Lisa« so sehr bezirzt, dass er nicht mehr ohne sie leben konnte? Auf seiner Jagd trifft der Ermittler auf den Maler Pablo Picasso und den Dichter Guillaume Apollinaire, die Ausdruckstänzerin Isadora Duncan und ihren Guru, den Satanisten Aleister Crowley, die Musiker Igor Strawinsky und Claude Debussy, die brutalen Anarchisten der Bonnot-Bande und Frankreichs größten Detektiv, Alphonse Bertillon, den »lebenden Sherlock Holmes«. Wer von ihnen ist in die Geschichte des verschwundenen Bildes verwickelt? 

Die Suche nach der »Mona Lisa« führt durch das Paris der ausgehenden Belle Époque, durch Künstlercafés auf dem Montmartre, in die Opéra Garnier, zu dekadenten Grandes Fêtes im Bois de Boulogne und in absinthgetränkte Spelunken an der Place Pigalle. Dieser historische Roman ist gleichzeitig Detektivroman und Gemälde einer Ära, in der Paris das Zentrum der Welt war.



#TomHIllenbrand #MonaLisa #Kunst #Frankreich #Paris #Louvre #Dedektivroman #history #BelleEpoque 

Freitag, 8. September 2023

Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte

2019 erschien das erste Buch in der Reihe "Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte". Das besondere ist wohl, das sie von einer einzigen Autorin geschrieben wurde. Ich habe noch kein einziges gelesen. Auf meiner Wunschliste steht das 4. Buch in dem es um Hedy Lamarr geht. 


Band 1 Frau Einstein von Marie Benedict

War Albert Einsteins erste Frau Mileva Maric das eigentliche Genie in der Familie? Marie Benedict erzählt in ihrem biografischen Roman die wahre Geschichte einer Frau, die mit ihrer Forschung Bahnbrechendes geleistet hat und dennoch bis heute eine Unbekannte ist.

Dieser Roman rückt zum ersten Mal Mileva Maric in den Mittelpunkt der Geschichte um die Entdeckung der Relativitätstheorie. Die erste Frau des Nobelpreisträgers war maßgeblich beteiligt an seinen wissenschaftlichen Errungenschaften. Marie Benedict zeichnet eine atemberaubende Liebes- und Emanzipationsgeschichte nach, die Albert Einstein in ein völlig anderes Licht stellt.

Zürich 1896: Mileva Maric, aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen in Serbien, ist eine der ersten Frauen, die am Polytechnikum studieren dürfen. Gegen alle Vorurteile und Widerstände gehört die ehrgeizige junge Frau bald zu den Besten ihres Faches. Ihr großes Talent für Mathematik bleibt auch einem ihrer Kommilitonen, dem charismatischen Physikstudenten Albert Einstein, nicht lange verborgen. 

Die beiden tauschen sich über ihre Arbeit aus, verlieben sich und werden ein Paar. Zusammen arbeiten sie an der Relativitätstheorie, zunächst weitgehend gleichberechtigt. Doch als Mileva schwanger wird und ihre gemeinsame Forschung die erste öffentliche Aufmerksamkeit erhält, wird sie immer unsichtbarer im Schatten ihres Mannes, der als strahlendes Genie bis heute weltberühmt ist.

»Die bewegende Geschichte von Albert Einsteins erster Frau, einer brillanten Wissenschaftlerin, die ihr Leben in seinem Schatten fristen musste.« Sue Monk Kidd, Autorin von »Die Bienenhüterin«




Band 2 Lady Churchill von Marie Benedict




Die Geschichte einer klugen Frau, die das Weltgeschehen entscheidend prägte und doch eine Unbekannte blieb – Clementine Churchill.
Marie Benedict ist eine Meisterin darin, den vergessenen Frauen der Weltgeschichte endlich Leben einzuhauchen. Wie ist es nur möglich, dass wir nichts über die emanzipierte Frau an Winston Churchills Seite wissen? Vorhang auf für die bewundernswerte Clementine Churchill. Clementine und Winston Churchill fühlen sich sofort zueinander hingezogen, sind sie doch beide Kinder von unzulänglichen Müttern. Sie finden Sicherheit in ihrer Ehe und bekommen zusammen nicht nur fünf Kinder, sondern gestalten auch gemeinsam Winstons beispiellose Karriere. Cat und Pug, wie sie einander liebevoll nennen, meistern fast jede politische Krise gemeinsam, auch wenn Clementine ihren Mann hin und wieder vor wütenden Frauenrechtlerinnen oder Verehrerinnen retten muss. Die beiden sind ein wahres power couple, obwohl Clementine wegen ihres »unweiblichen« Charakters kritisiert wird. In der Tat stellt sie ihre Fähigkeiten als Mutter infrage, da sie weit mehr Leidenschaft für ihre Arbeit aufbringt als für die Kindererziehung. Winston Churchills Einsatz an der Front im Ersten Weltkrieg, der Tod der zweijährigen Tochter Marigold, Winstons Kampf gegen die Nazis und schließlich die triumphale Rückkehr ins Unterhaus bilden das Gerüst dieses Romans über eine außergewöhnliche Ehe, bei der mal wieder eine starke Frau hinter ihrem Mann steht und die Geschicke klug zu lenken weiß.





Band 3 Mrs. Agatha Christie von Marie Benedict



Über eines der größten Geheimnisse der Literaturgeschichte: Agatha Christies elftägiges Verschwinden im Jahr 1926.

Die mysteriöse Geschichte um das elftägige Verschwinden der weltberühmten Kriminalautorin bietet Benedict den Stoff für ihren besten und spannendsten Roman bisher. Ein Pageturner bis zur letzten Seite. 

Im Dezember 1926 wird Agatha Christie vermisst. Ermittler finden ihr leeres Auto am Rande eines tiefen, düsteren Teichs, darin ihr Pelzmantel – ungewöhnlich für eine eisige Nacht. Ihr Ehemann, ein Veteran des Ersten Weltkriegs, und ihre Tochter wissen nicht, wo sie sich aufhält, und England löst eine beispiellose Fahndung nach der Krimiautorin aus. Elf Tage später taucht sie wieder auf, genauso mysteriös, wie sie verschwunden war. Sie behauptet, an Amnesie gelitten zu haben und gibt keine Erklärung für ihre Abwesenheit ab. Bis heute weiß niemand, was damals geschah. Marie Benedict erzählt die Geschichte einer zunächst glücklichen Ehe, die jedoch mehr und mehr zerbricht, je erfolgreicher Agatha wird. Welche Rolle spielte ihr untreuer Ehemann, und was hat er den Ermittlern verschwiegen? Agatha Christies Verschwinden ist vielleicht ihr spannendster Fall. Marie Benedict liefert eine erschreckend plausible Lösung. 





Band 4 Die einzige Frau im Raum von Marie Benedict



Marie Benedict widmet sich Hedy Lamarr, einer Frau, die das Weltgeschehen maßgeblich beeinflusst hat und deren Errungenschaften vergessen wurden. Das Buch erzählt die Geschichte der Schauspielerin, Glamour-Ikone und Wissenschaftlerin.

Die Schönheit von Hedy Lamarr, die mit bürgerlichem Namen Hedwig Maria Kiesler hieß und jüdischer Abstammung war, führte sie zu einer kometenhaften Schauspielkarriere in Wien und zur Heirat mit einem österreichischen Waffenhändler. Durch ihn hatte sie Zugriff auf die Pläne des Dritten Reichs, ein Wissen, das sie später nutzte, um an der Seite der Alliierten zu kämpfen. Im Jahr 1937 verließ sie ihren gewalttätigen Ehemann und floh über Paris und London nach Hollywood. Dort wurde sie zu Hedy Lamarr, dem weltberühmten Filmstar. Was keiner wusste: Sie war Erfinderin. Und sie hatte eine Idee, die dem Land helfen könnte, die Nazis zu bekämpfen und die moderne Kommunikation zu revolutionieren … wenn ihr nur jemand zugehört hätte.







Donnerstag, 20. April 2023

Andreas Storm - Das neunte Gemälde

Mein Leseeindruck:

Der erste Band der Lennard Lomberg Reihe lässt mich irgendwie verwirrt zurück. Eine Geschichte in der es zuerst um ein verlorenes Gemälde geht. Ist es ein verschollenes Gemälde von Picasso? Eins, das es gar nicht geben soll, da es bei einer Aktion der Nazis in Paris mit anderen verbrannt wurde. Oder ist das nur ein Verwirrspiel der Nazis gewesen? In diesem Spiel war der Vater von Lennard Lomberg verwickelt, der nach dem Krieg in Bonn Generalbundesanwalt wurde. Wir erleben ? 3 Geschichten auf 3 Zeitebenen, was mir am Ende zu viel war. Blick ich da noch durch?? 1943, 1966 und die 70er und 80er, die RAF sind Themen und in der die Familie Blomberg eine Rolle spielte. Irgendwie zu viel. Weniger wäre vielleicht besser gewesen. Dazu die Geschichte von Tochter bis Großvater und Tante, bzw. Schwester von Lennard. Und ob mir die Figur des Lennard Lomberg sympathisch ist, da bin ich mir auch noch nicht sicher. Ob ich den zweiten Band lesen werde, der im August erscheint, werde ich mal abwarten. Ob ich es nochmal lesen würde. Vielleicht nicht. 





Eine Leiche in einem Bonner Hotel. Ein geheimnisvolles Gemälde. Und eine Spur, die den Ermittler an die Abgründe der jüngeren europäischen Geschichte führt – und an die seiner eigenen Familie. Das neunte Gemälde ist der erste Band einer packenden Krimireihe um den Kunstexperten Lennard Lomberg.

Bonn im April 2016. Auf dem Weg zum Flughafen erhält Lennard Lomberg einen rätselhaften Anruf. Ein Mann namens Dupret drängt ihn, die Rückgabe eines verschollenen kubistischen Gemäldes zu organisieren, das sich unrechtmäßig im Besitz einer französischen Stiftung befinden soll. Kurz darauf wird Dupret tot in einem Bonner Hotelaufgefunden. Von dem Gemälde fehlt jede Spur.

Sofort gerät Lomberg ins Visier von Kriminalrätin Sina Röhm. Ihre Ermittlungen zeigen, dass der einst von den Nazis geraubte mutmaßliche Picasso unmittelbar mit der Geschichte von Lombergs Vater verbunden sein könnte. Lomberg senior hatte sich seinerzeit vom einfachen Leutnant für Kunstschutz im besetzten Paris der 1940er bis zum Generalbundesanwalt der Bonner Republik hochgearbeitet.

Lennard Lomberg wird zum Detektiv in eigener Sache. Immer tiefer taucht er ein in die tragische Geschichte des neunten Gemäldes, und wird schließlich mit einer explosiven Wahrheit über seine Familie konfrontiert. Klar ist: Lomberg muss das Gemälde finden. Doch die sich anbahnende kunsthistorische Sensation ruft skrupellose Gegenspieler auf den Plan, die über Leichen gehen, um vor ihm an das Kunstwerk zu gelangen.



»Das neunte Gemälde« - rasante Zeitreise in die Abgründe der jüngeren europäischen Geschichte und packender Krimi

Lennard Lomberg, charismatischer Kunstexperte aus Bonn, wird zum Ermittler in eigener Sache.

In seinem ersten Fall geht es um ein verschollenes Gemälde mit einer besonderen und vor allem blutigen Vergangenheit, das auf dramatische Art und Weise nicht nur mit Lombergs eigener Familiengeschichte, sondern auch mit der Geschichte der BRD verknüpft ist.

Drei Zeitebenen, eine feine Kenntnis der Historie und ein spannender Kriminalfall verbinden sich in Das neunte Gemälde zu einem mitreißenden Leseerlebnis, das nach und nach sein ganzes Panorama entfaltet!

2016 – Bonn

Lennard Lomberg, ein gefragter Kunstexperte, erhält einen mysteriösen Anruf. Ein Mann drängt ihn, die Rückgabe eines verschollenen Gemäldes zu organisieren. Kurz darauf ist der Mann tot. Lomberg beginnt in eigener Sache zu ermitteln…

1943 – Paris unter deutscher Besatzung

Ein Sprung zurück in der Zeit: Paris unter den Nazis. Intrigen und Spionage innerhalb des Besatzungs-Apparates, wertvolle Kunstwerke, eine folgenschwere Übergabe - und Ernst Lomberg, Lennard Lombergs Vater, mittendrin.

1966 – Rheingau

Die Kriegsfolgen und das Wirtschaftswunder bringen einen ehemaligen Soldaten unerwartet in den Dunstkreis von einem der Männer, die an der folgenschweren Übergabe damals in Paris beteiligt waren. Wie sind hier die Verbindungen und wie hängt schlussendlich alles zusammen?


Andreas Storm, Jahrgang 1964, ist langjähriger Geschäftsführer und Partner einer Kommunikationsagentur. Sein erster Roman, »Das neunte Gemälde«, bildet den Auftakt zu seiner mehrteiligen Krimiserie um den Kunstexperten und Ermittler Lennard Lomberg. Andreas Storm lebt mit seiner Familie im Bergischen Land bei Köln.


In Vorbereitung:

Band 2  Die Akte Madrid August 2023

Band 3 2024



#lennardlomberg #kunst #kiwiverlag #berlin #bonn #paris #zweiterweltkrieg #frankreich #neuntegemälde #Picasso #Braque #kubismus #matisse 


Dienstag, 22. September 2020

Christof Weigold - Die letzte Geliebte

Das Buch wurde mir von Netgalley zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!!



Ich habe bereits die ersten beide Fälle mit dem deutschen Privatdetektiv Hardy Engel gelesen und möchte unbedingt wissen, was er noch so alles in Hollywood erlebt.

Geht es hier um die Affäre "Will Hays? Oder geht es um Rassismus in Amerika? Um den Ku Klux Klan. Sensitivity Reading hat es hier, glaube ich, nicht gegeben. Man könnte vieles besser schreiben.  Wer so was nicht mag, der sollte die Finger von diesem Buch lassen.  Mir gefällt das auch nicht, lese aber trotzdem weiter. Hardy Engel ist auf der Seite der guten, positioniert sich gegen Rassismus. 


Mit über 600 Seiten ganz schön lang. Dieses mal geht es um "Will Hays". Er war 1922 bis 1945 Präsident der Motion Picture Producers and Distributors of America (MPPDA) und dafür verantwortlich, wie Filme bewertet und ggf. zensiert wurden. Eine Zeit in der Hollywood ein Sündenpfuhl war. Nun sollte Hardy Engel schauen ob W. Hays selber Dreck am Stecken hatte und das lückenlos aufdecken. Was nicht ganz gelingt. Ein halber Erfolg sozusagen um am Ende seine Ruhe zu haben. Ruhe für Frau und Kind das Hardy mit seiner Freundin Polly haben wird. Am Ende war es zu viel Ku Klux Klan für mich. Diese rassistische Gruppierung bekommt zu viel Raum im Buch. Selbst der damalige US-Präsident steht unter Verdacht, Mitglied zu sein. Und da der Autor immer sehr gut recherchiert, gehe ich mal davon aus, das auch dieses nicht unbedingt 100% ausgedacht ist.

Von daher gebe ich keine Leseempfehlung für dieses Buch mit. Da sollte jeder für sich selbst entscheiden, wie sie mit diesem Thema umgehen. Lesen oder lieber doch nicht. 



Hollywood 1923: Hardy Engels dritter Fall





Das Buch hat 656 Seiten

Das Jahr 1923 ist angebrochen. Das Land wird regiert von einem Präsidenten, der es nicht so genau nimmt mit Anstand und Moral. Skandale erschüttern die politische Elite – aber an der Westküste hat man andere Probleme. Vor allem Privatermittler Hardy Engel, dessen neuester Auftrag ihn mitten hineinführt in den Sumpf von Hollywoods Geheimnissen. Und diesmal stinkt die Sache wirklich zum Himmel. »Finden Sie heraus, was Will Hays für Dreck am Stecken hat. Ich will diesen Heuchler zu Fall bringen!« – Mit diesem Satz beginnt für Hardy Engel sein bislang schwierigster Fall. Will Hays: oberster Boss von Hollywood, der Saubermann des Filmgeschäfts. Aber Engel weiß nur zu gut: gerade die mit den weißesten Westen haben am meisten zu verbergen. Und tatsächlich: Ex-Politiker Hays pflegt nicht nur regen Kontakt zum Ku-Klux-Klan, der gerade rasanten Zulauf erlebt und immer brutaler agiert. Es gibt auch eine junge, geheimnisvolle Frau, über die er seine Hand hält. Ist sie Hays’ Geliebte? Oder deckt er einen anderen, noch mächtigeren Mann, dessen Verhältnis mit ihr nicht auffliegen darf? Als Engel und seine Gefährtin Polly anfangen, tiefer zu graben, wird klar: Hier geht es um eine Affäre, die höchste politische Kreise betrifft. Wer ist der mächtige Mann im Schatten? Gibt es nur die eine mysteriöse Geliebte? Engels Gegenspieler schrecken jedenfalls vor nichts zurück. Und die erste Leiche lässt nicht lange auf sich warten …

Fall 1:  Der Mann, der nicht mitspielt
Fall 2:  Der blutrote Teppich
Fall 3:  Die letzte Geliebte

alle bei Kiepenheuer und Witsch erschienen

mein Beitrag zu Der Mann, der nicht mitspielt

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Sonntag, 10. Juni 2018

Lesetipp: Der nasse Fisch von Volker Kutscher

Buch 1 der Reihe um Kommissar Gereon Rath, das im Berlin der 20er und 30er Jahre spielt.  Der erste Band kam 2007 heraus. Ich bin leider erst ein paar Jahre später darauf gestoßen. Ich glaube mit dem 3. Buch. Ich hatte damit genug Lesestoff und habe alle drei nacheinander gelesen. Mit Begeisterung. Inzwischen habe ich nicht nur meine Eltern damit infiziert sondern auch die Verwandtschaft. :) Ist auf jeden Fall zu empfehlen. Seitdem habe ich auch viele andere historische Krimis gelesen. Eine neue Gattung habe ich damit für mich entdeckt.












Der erste Fall der Gereon Rath-Bestsellerreihe: 'Der nasse Fisch' jetzt als 'Babylon Berlin' von Tom Tykwer verfilmt
Mit diesem Roman begann eine sensationelle Serie, mit der Volker Kutscher den Kriminalkommissar Gereon Rath durch das Berlin der 20er- und frühen 30er-Jahre und mitten in die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche der Zeit schickt.
Volker Kutscher lässt das Berlin des Jahres 1929 lebendig werden. Sein Held Gereon Rath erlebt eine Stadt im Rausch. Kokain, illegale Nachtclubs, politische Straßenschlachten – ein Tanz auf dem Vulkan. Der junge, ehrgeizige Kommissar, neu in der Stadt und abgestellt beim Sittendezernat, schaltet sich ungefragt in Ermittlungen der Mordkommission ein – und ahnt nicht, dass er in ein Wespennest gestoßen hat.
'Der beste deutsche Hardboiler des Jahres.' (Bücher)
Rezension
"Ebenso präzise recherchiert wie unprätentiös formuliert, vor allem aber gut ausgedacht, macht Volker Kutschers Roman um Kommissar Gereon Rath Lust auf mehr." Die Welt
Portrait
Volker Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit dem Roman Der nasse Fisch, dem Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Rath im Berlin der 30er-Jahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller. Es folgten bisher Der stumme Tod, der dritte Fall Goldstein, Die Akte Vaterland und Märzgefallene, allesamt ebenfalls Bestseller.



Der Tanz auf dem Vulkan: Volker Kutscher lässt in einem meisterhaften Kriminalroman das Berlin des Jahres 1929 gegenwärtig werden. Gereon Rath, neu in Berlin und abgestellt bei der Sitte, erlebt eine Weltstadt im Rausch und voller sozialer und politischer Spannungen. Nach dem Fund einer unidentifizierten Leiche schaltet sich der junge ehrgeizige Kommissar ungefragt in die stagnierenden Ermittlungen der Mordkommission ein – und stößt in ein Wespennest. Mit diesem Großstadtroman beginnt eine sensationelle Serie, in der Kutscher den Kriminalkommissar Rath durch das Berlin der späten 20er- und frühen 30er-Jahre und mitten in die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche der Zeit schickt. Dem Leser stockt der Atem, wenn er erste Anzeichen für das Erstarken des Nationalsozialismus bemerkt, die von den Romanhelden noch als harmlos abgetan werden. Und er fiebert mit dem jungen Ermittler, der in Köln aufwuchs, dort seine Karriere bei der Polizei begann und nach einem tödlichen Schuss die Stadt verlassen und in Berlin bei der Sitte neu anfangen muss. Fasziniert von der vibrierenden Atmosphäre der amerikanischsten Stadt Europas, entnervt von den Razzien in Nachtclubs und Bordellen, nutzt Rath die erste sich bietende Gelegenheit, um wieder als Mordermittler tätig zu werden. Ein Toter ohne Identität, der Spuren bestialischer Folterung trägt, gibt der Mordkommission Rätsel auf. Rath entdeckt eine Verbindung zu einem Kreis oppositioneller Exilrussen, die mit geschmuggeltem Gold Waffen kaufen wollen, um einen Putsch vorzubereiten. Auch andere sind hinter dem Gold und den Waffen her. Rath bekommt es mit Paramilitärs und dem organisierten Verbrechen zu tun. Er verliebt sich in Charly, Stenotypistin in der Mordkommission, und missbraucht ihr Insider wissen für seine einsamen Ermittlungen. Dabei verstrickt er sich immer weiter in den Fall und macht sich schließlich selbst verdächtig. Volker Kutscher erzählt von einem einsamen und zu allem entschlossenen Kommissar und liefert das brillante Porträt einer Metropole, die in ihrer Rastlosigkeit, Buntheit und Vergnügungssucht erstaunlich modern und gegenwärtig wirkt – und deren Schicksal vorgezeichnet ist.

weitere Bücher:

Der stumme Tod
Goldstein
Die Akte Vaterland
Märzgefallene
Lunapark
Moabit


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