Im November 2018 erschien womöglich das erste Buch in der Reihe Kampa Salon "Stardust Interviews" Ein Leben in Gesprächen. In dieser Reihe finden wir zahlreiche Interviews mit Künstlern aus dem Kulturbereich (Literatur, Film, Kunst, Musik). Ich habe mir die Seiten auf Kampa-Salon angeschaut und mir die rausgeschrieben, die mich interessieren. 2 von 18 habe ich. Ingeborg Bachmann und Susan Sontag. Ich finde, das ist eine tolle Reihe. Nach und nach werde ich mir einige davon zu legen. Bei 16 Büchern fällt es mir schwer, mit welchen ich anfange. Die Gespräche zu lesen finde ich sehr interessant und vielleicht auch lehrreich :)
Ingeborg Bachmann - Wir müssen wahre Sätze finden
Ingeborg Bachmann, die wohl größte deutschsprachige Dichterin des 20. Jahrhunderts, faszinierte stets auch durch ihre eigenwillige Persönlichkeit und ihr ungebundenes Leben. In ihrem Schreiben setzte sie sich über »Branchenunterschiede« hinweg, neben ihren Romanen und Gedichten stehen Hörspiele und Drehbücher. Sowohl in ihren Beziehungen als auch an ihren Wohnorten suchte Bachmann, die sich schließlich in Rom niederließ, nach Freiheit. In den Gesprächen aus den fünfziger, sechziger und siebziger Jahren, die in diesem Band versammelt sind, gibt die oft als geheimnisvoll geltende Dichterin tiefe Einblicke in ihr Denken, Schreiben und Leben.
Siri Hustvedt - Wenn Gefühle auf Worte treffen
Isabel Allende - Ich habe tausend Geschichten
Jon Fosse - Gespräche mit einem Schweiger
James Baldwin - Ich weiß, wovon ich spreche
Der Nobelpreis wäre eine Katastrophe
Dominique de Roux - Eine Art Testament
Irmgard Keun - Kein Anschluss unter dieser Nummer
Zwölf Zimmer für sich allein
Simone de Beauvoir - Die legendären Gespräche mit Alice Schwarzer
Alberto Manguel - Ein geträumtes Leben
Es kann nicht still genug sein
Marcel Reich-Ranicki - Der doppelte Boden
Margret Atwood - Aus dem Wald herausfinden
Daniel Kehlmann - Der unsichtbare Drache
Peter Bichsel - Was wäre wenn?
Joan Dideon - Dinge zurecht rücken
Susan Sontag - The Doors und Dostojewski
Susan Sontag und Jonathan Cott treffen sich 1978 zum Interview. Erst in Sontags Pariser Wohnung, dann in ihrem Loft in New York. Entstanden ist ein vielseitiges Porträt, das Susan Sontag als große und sehr agile Denkerin zeigt, vor der kaum ein Thema sicher war – Feminismus, Faschismus, Ästhetik, Ideo- logie, Chuck Berry oder Friedrich Nietzsche – und die sich keinen Deut um die Trennung von Hoch- und Popkultur scherte: »Rock ’n‘ Roll hat mein Leben verändert.« Auch in ihr Privatleben gewährt Sontag Einblick und erzählt von ihrer Rolle als Mutter, ihrer Ehe und ihrer Krebserkrankung, die sie zu einer ihrer wichtigsten Publikationen, Krankheit als Metapher, veranlasste. Zur Sprache kommen außerdem ihre bedeutenden Essays Kunst und Antikunst und Über Fotografie. Und selbst der Humor, eigentlich nicht Susan Sontags Markenzeichen, kommt in diesem Buch nicht zu kurz.
Jorge Luis Borges - Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn


























