Freitag, 19. Juni 2026

Thomas Hettche - Liebe

Gelesen habe ich das Buch nicht.. Ich bin über den Podcast Ohrcast auf das Hörspiel aufmerksam geworden und hatte reingehört. Die ersten Minuten hatten mir gefallen. Heute habe ich es mir während der Arbeit angehört. Hier geht es zum Hörspiel , das ihr in der ARD Audiothek "ARD Sounds" findet. Wenn ihr wie ich 10 Jahre allein lebt, solltet ihr euch das gut überlegen :) Thema ist das Alter. Kommt jetzt öfters vor in Romanen, was mir an sich gut gefällt. Auch im Alter kann einen die Liebe wie ein Blitz treffen. Mit einer verheirateten Frau war ich auch zusammen, vor ca. 10 Jahren. Hat leider nicht so funktioniert wie in diesem Hörspiel. Matthias Brandt und Martina Gedeck (mag ich sehr) spielen Max und Anna sehr gut.  Ich meine, das das Hörspiel in diesem Fall für die Geschichte besser passt als das Buch, da beide sich viele Nachrichten schicken, besonders nachts, was immer durch ein Pling angekündigt wird. In Max habe ich mich teilweise wiedergefunden. Auf jeden Fall eine Geschichte die mich berührt hat. Hat sich in jedem Falle gelohnt und kann ich nur empfehlen. Ob ihr lesen oder hören wollt, das kann ich euch nicht abnehmen. :)


Was passiert, wenn zwei Menschen sich finden, obwohl sie nicht dürften? Max, Anfang 60, glaubt nicht mehr an die große Liebe – bis die verheiratete Anna in sein Leben tritt. Eine Geschichte über späte Liebe, über Leidenschaft, über das, was man nicht loslassen kann – und über Gefühle, die wie ein Tsunami alles mitreißen. Mit Matthias Brandt & Martina Gedeck in den Hauptrollen. Von Thomas Hettche Mit Matthias Brandt, Martina Gedeck, Heikko Deutschmann, Maren Eggert, Felix von Manteuffel, Torben Romainczyk, Nele Rosetz und Alicia Weiß Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann Musik: Jens Thomas hr 2026 Die Buchvorlage erschien 2026 unter dem Titel "Liebe" von Thomas Hettche. (c) 2026, Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Köln



»Liebe hat keine Zeit.«

Thomas Hettche taucht ein in das größte aller Gefühle. Zärtlich und voller Leidenschaft erzählt er von einer späten und umso unbedingteren Liebe. Sein neuer Roman nähert sich ihrem Wesen, ihrem Wunder und ihrem Abgrund.

Max stellt künstliche Augen her. Er ist Okularist. In seiner Praxis, über der Flamme des Bunsenbrenners, formt er feine Glaskugeln, versieht sie mit farbigen Äderchen, Iris und Pupille. Max weiß von der stillen Sprache der Blicke. An den Blitzschlag der Liebe aber glaubt er mit Anfang sechzig nicht mehr. Bis er eines Sommerabends Anna begegnet und ihn die Gefühle in ungekannter Wucht überwältigen.

Anna geht es genauso, doch sie ist verheiratet, und so bleiben den beiden immer nur Tage, das zu leben, was nicht sein darf. Und immer sind da die Erinnerungen, die Träume, die Schatten. Das stürzt Max in Verzweiflung, denn er weiß, er hat seine große Liebe gefunden. Und er ahnt, dass sie ihn auf eine unheimliche Probe stellen wird.



Thomas Hettche, 1964 am Rand des Vogelsbergs geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Filmwissenschaft und lebt heute als freier Schriftsteller in Berlin und in der Schweiz.

Thomas Hettche debütierte 1989 mit dem Roman »Ludwig muß sterben«. Es folgte 1992 der Erzählungsband »Inkubation« und 1995 »Nox«, ein Roman, der in der Nacht des Mauerfalls in Berlin spielt. Sein Essay über Venedig »Animationen« wurde 1997 von der Goethe-Universität Frankfurt als Promotion angenommen. »Der Fall Arbogast« erschien 2001 und wurde in über ein Dutzend Sprachen übersetzt. 2003 erschien »Stellungen“, eine Nachdichtung von Sonetten Pietro Aretinos. 2006 dann der USA-Roman »Woraus wir gemacht sind«, 2007 »Fahrtenbuch 1993-2007«. 2010 folgte der Roman »Die Liebe der Väter«, der in den Raunächten auf Sylt spielt und die Nöte eines Vaters und seiner halbwüchsigen Tochter zum Thema hat, 2012 der Essayband »Totenberg«, eine intellektuelle Autobiographie in zehn Gesprächen, und 2014 der Roman »Pfaueninsel«, der von dem kleinwüchsigen Schlossfräulein Maria Dorothea Strakon erzählt, das von 1810 bis 1880 auf der Pfaueninsel in der Havel vor den Toren Berlins lebte.

Thomas Hettche wurde u.a. mit dem Rauriser Literaturpreis und dem Robert-Walser-Preis 1990 ausgezeichnet, dem Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis für Essayistik 1994, dem Rom-Preis der Villa Massimo 1996, dem Spycher: Literaturpreis Leuk 2001, dem Premio Grinzane Cavour 2005, erhielt den Düsseldorfer Literaturpreis 2013, den Wilhelm-Raabe-Preis und den Bayerischen Buchpreis 2014, den Solothurner Literaturpreis 2015 und den Wolfgang-Koeppen-Preis der Hansestadt Greifswald 2016.

Thomas Hettche ist Mitglied des PEN und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Werke

Ludwig muß sterben (1989)

Inkubation (1992)

NOX (1995)

Animationen (1999)

Der Fall Arbogast (2001)

Woraus wir gemacht sind (2006)

Fahrtenbuch 1993 – 2007 (2008)

Die Liebe der Väter (2010)

Totenberg (2012)

Pfaueninsel (2014)

Unsere leeren Herzen (2017)

Herzfaden (2020)

Donnerstag, 18. Juni 2026

Zack #7/26 (#325)

eben aus dem Briefkasten gefischt :)  bald dann auch im Handel :)

Das Cover gefällt mir :)  Ob auch die Geschichte?? 2 Geschichten enden in dieser Ausgabe, heißt dann auch 2 neue im nächsten Monat :)  Rani geht weiter




Ab heute wird das neue ZACK an unsere Abonnenten verschickt ...

Liebe Leserinnen und Leser,

im Verlagswesen ist es sicherlich von Vorteil, ein großes Publishing Haus zu sein oder zu einem größeren Konzern zu gehören. Aber ... Wie ich aus eigener Erfahrung aus meiner langjährigen Tätigkeit für Egmont weiß, sind dort die Wege lang, viele Köche wollen ebenfalls die Kelle schwingen, und der Controller aus der Finanzabteilung hat ein gewichtiges Wort bei Programmentscheidungen mitzureden. Die finanzielle Sicherheit geht also mit einer Einschränkung der verlegerischen Freiheit einher. Mit anderen Worten, es hat seine Vorteile ein Kleinverlag oder Küchentischverleger zu sein, wobei ich selbst noch nie am Küchentisch gearbeitet habe – meine Gattin würde mir etwas erzählen –, sondern in meinem Büro sitze. Sicher, man muss bei Ausgaben genauer aufs Konto schauen und hat nicht sehr viel Raum für Experimente, aber der eigene Geschmack, die eigene Laune bestimmen das Programm. Und da die Kostenstrukturen ebenfalls weniger komplex wie bei großen Häusern sind, lassen sich Nischen- und/oder Liebhaberprojekte einfacher realisieren. Beispiele? Doktor Radar, Rio oder die Johnny Focus Gesamtausgabe – die alle bis zum Ende des Jahres 2026 zum Abschluss gebracht werden – hätten bei den Branchenriesen nicht einmal einen zweiten Band erlebt.
Ein weiterer Vorteil, Kleinverleger zu sein, sind kurze Reaktionszeiten. Da wir den Zeichner Claudio Stassi zum Comic Salon in Erlangen eingeladen hatten, nutzten wir die Gelegenheit, um den von ihm gestalteten ersten Band des Julie Wood-Reboots zu veröffentlichen. Von der Idee, den Band zu produzieren, bis zur Anlieferung der fertigen Bücher sind exakt 22 Tage vergangen. So etwas ist in großen Verlagen eher selten möglich.

Eine weitere kurzfristige Idee ist die Fortführung der Bob-Morane-Reihe. Nachdem im kommenden Jahr die Classic-Bände komplett vorliegen werden, eruieren wir z. Zt. eine Veröffentlichung der Alben von Felicísimo Coria, der die Reihe nach William Vance fortgesetzt hat. In Anbetracht der Menge an Bänden, die Corias Zeichentisch verlassen haben, gibt es dazu bereits ein Konzept, das wir mit dem Lizenzgeber diskutieren. Einzelheiten werden wir zu gegebener Zeit in einem unserer nächsten Newsletter veröffentlichen.

Bis dahin wünsche ich Ihnen nun viel Freude mit der aktuellen Ausgabe von ZACK.

In diesem Sinne

EfWe


Inhalt:

Comics

Brigade Verhoeven - Rosie 2. Teil

Der Ritter

Unser Vater - 3. Teil

Libertaila - Die Wege zur Hölle 4. und letzter Teil 

Parker & Badger - Die Fliege

Pfeifenrauch und Seidenstrümpfe - Der schwarze Fleck 2. Teil

Harry & Platte - Feuer und Schwert 3. Teil

Heute frischer Fisch - Brückenbauer 5. und letzter Teil


Service

Francois Walthery Interview  1. Teil

50 Jahre Zack

News

Brigade Verhoeven

Spotlights

Mittwoch, 17. Juni 2026

Phantom Magazin 25

Im Juni 2022 erschien das erste Magazin mit dem Wandelnden Geist. Nun 4 Jahre später die 25. Ausgabe, ein kleines Jubiläum :) Schöpfer ist Lee Falk, der erste Strip erschien im Jahre 1936 

Werft einen Blick auf meine Checkliste, was seitdem alles erschienen ist in Deutschland :) Viele Verlage haben sich getraut neues und altes Material zu veröffentlichen Zur Checkliste und macht einen Rückblick auf die erste Ausgabe siehe hier. Auf die nächsten Magazinausgaben. :)


DAS PHANTOM: TOD IN DER FAMILIE – Teil 2 von 2

Phantom Daily Strip 2010, USA
Text: Tony DePaul
Zeichnungen: Paul Ryan
Farben: Paul Ryan

DAS PHANTOM: DER FLUCH DES PHANTOMS – Teil 2 von 2
The Phantom #4: The Curse of the Phantom (Part 2) 2004, USA
Text: Ben Raab
Zeichnungen: Nick Derington
Farben: Ken Wolak mit Dawn Groszewski

Das ZAUBERSTERN-Team:
Simeon Hrissomallis – Herausgeber & Skript Supervisor
Tom Rippert – Übersetzung
Michael Beck – Layout & Lettering
Charles Bone – Redaktion
Martin Schatke – Lektorat
Timo Wuerz – Cover

Umfang: 100 Seiten
Verlag: Zauberstern Comics


Das Phantom wurde 1936 von Lee Falk geschaffen, also zwei Jahre vor Superman und drei Jahre vor Batman, war das Phantom der erste kostümierte Verbrechensbekämpfer. Man könnte das Phantom auch als den Vater aller Superhelden bezeichnen.
Die Serie begann mit einem Comicstrip am 17. Februar 1936. Damals noch in Schwarzweiß. Im Mai 1939 folgten farbige Sonntagsstreifen. Diese Zeitungsstrips laufen bis zum heutigen Tage. Von 1966 bis 1984 gab es Phantom-Publikationen des Semic Verlags und des Bastei Verlags auf dem deutschen Comicmarkt. Dann Mitte der 80er kam das Ende der Phantom-Ära auf dem deutschen Comicmarkt…

Pünktlich zum 85. Geburtstag des purpurnen Rächers kehrte das Phantom mit einem starken, über 100 Seiten prallgefüllten Comic-Magazin zurück um die Comic-Fans in Deutschland zu begeistern!
ZAUBERSTERN Comics konnte sich einen großen Teil der Zeitungsstrips sichern und wird diese in Erstveröffentlichung im neuen PHANTOM MAGAZIN bringen. Aber nicht nur die klassischen Comic-Abenteuer des Phantoms, sondern auch top-aktuelle und neu gezeichnete Abenteuer des Helden im lila Kostüm.

Neue Stories, neue Abenteuer, ausnahmslos deutsche Erstveröffentlichungen seit Juni 2022 überall im Zeitschriftenhandel! Alle zwei Monate neu!

Seid dabei bei den neuen spannenden Abenteuern vom Phantom!


Samstag, 13. Juni 2026

Meine Buchladen-Expedition 2. Teil

Am Freitag nachmittag bin ich wieder los. Mit der U-Bahn zur Feldstrasse und von dort zur Sternstrasse. Was gar nicht so einfach ist, denn es gibt kein Strassenschild. Für Nichteingeweihte nicht so leicht zu finden. Die Buchhandlung ist nur ein paar Minuten von der U-Bahn entfernt.

cohen + dobernigg  so heisst mein heutiges Ziel. Ich bin zum 2. Mal da. Ein Foto habe ich leider vergessen. Eine schöne Buchhandlung mit netten, sympathischen Angestellten. Ein Besuch lohnt sich immer. Stempel Nummer 2 im Paß. 


Heute am Samstag ging es weiter. Ich habe mir 2 in Altona ausgesucht. Mit U und S Bahn ging es nach Altona. In die Buchhandlung Christiansen schaue ich gerne herein. In meinem Kopf schwebt immer ein Gedanke ob ich schon mal zu einer Lesung da war. Muss lange vor corona gewesen sein. Ich habe 2 Postkarten für meine Sammlung gefunden. Auch hier, ein Besuch lohnt immer. Stempel Nummer 3 und Dritter Pass voll. Dann ging es zurück zum Bahnhof bzw. dran vorbei über die Straße zur große Bergstrasse.  Hausnummer 213 und so heisst auch die gesuchte Buchhandlung, siehe Foto 2. Die Angestellte war mit der Aktion noch nicht so vertraut und holte sich telefonisch Rat. Ich bekam meinen Stempel im neuen Pass. Dann ab nach Hause.

Ich habe noch 6 Buchläden in Hamburg auf meiner Liste sowie je 2 in Lübeck und Lüneburg. Die werde ich im Juli in meinem Urlaub besuchen.





Bob Morane Classic 10 - Das Geheimnis der 7 Tempel

Band 10 ist bereits an die Vorbesteller unterwegs und sollte auch bald im Comicfachhandel zu haben sein. Ende nächsten Jahres sollte die Reihe dann komplett veröffentlicht sein. :) 

1965 war für Gérald Forton ein produktives Bob Morane-Jahr: Neben den letzten Seiten von Das Schwert des Paladins in der Frauenzeitschrift Femmes d’Aujourd’hui erschienen zudem die Abenteuer Der Perlenfluss (zusammen mit Das Schwert des Paladins im 9. Band der Reihe), Die Krone von Golconda und Die Jagd auf Dinosaurier im Comic-Magazin Pilote  (beide in Band 11 der Reihe) sowie Das Geheimnis der 7 Tempel  erneut in Femmes d’Aujourd’hui.


Bisher erschienen:

Band 1 Der Feuervogel

Band 2 Das Geheimnis der Antarktis

Band 3 Der grüne Schrecken

Band 4 Die Kristalltürme

Band 5 Die Kette des Shiva

Band 6 Die Spur des Elfenbeins

Band 7 Das Geheimnis der Zone Z

Band 8 Das Tal der Klapperschlangen

Band 9 Das Schwert des Paladins

Bob Morane - Die Alben von Coria

Breaking News sozusagen heute aus der Zack Redaktion!!!! :)

Seit ich im Comicforum Mitglied bin, gibt es unzählige Diskussionen über die Veröffentlichung der Bob Morane Alben in Deutschland. Aktuell veröffentlichen der All Verlag und Blattgold ( Zack Spezial und Classic) Bob Morane. 


Stand:

All Verlag noch 6 fehlende Alben

Zack noch 5 plus 2 fehlende (Classics und Zack Spezial


Immer wieder kommt die Frage hoch, wer sich an die Alben von Coria traut. 40 Alben sind ganz schön viel . Vorschläge gibt es genug 

40 Einzel Alben

10 Gesamtausgabe Bände mit je 4 Alben

usw.

Nun hat sich Zack entschlossen die Alben zu veröffentlichen. Geplant sind 20 Doppelbände. Sie werden komplett neu übersetzt und sollen in chronologischer Reihenfolge erscheinen. Planungszeitraum sollen 6 Jahre sein. Mit Glück geht es bereits in diesem Jahr los. 3 - 4 Bände sollen pro Jahr erscheinen und zwischen 29 - 32 Euro kosten. Wenn es genug Interessenten gibt, könnte es bald losgehen. Am besten direkt hier bestellen. Kann aber noch eine weile Dauern, bis alles geklärt ist und man dann vorbestellen kann.  Ich drücke die Daumen, das es klappt. Auch wenn 40 Alben bzw. 20 natürlich wieder eine Platzfrage sind.

Wer überlegt, denkt dran, es könnte die letzte Möglichkeit sein, diese Alben auf Deutsch zu lesen.



Fleur Jaeggy - Die letzen Tage von Ingeborg

Als ich von diesem Buch erfuhr, über die letzten Tage von Ingeborg Bachmann war ich neugierig. Auf den Inhalt vor allem. Als ich dann las, das Buch hat 44 Seiten und kostet 16 Euro, bekam ich viele Fragezeichen. Kam mir reichlich viel vor. Ich sprach mit einigen Angestellten in verschiedenen Buchhandlungen über dieses Buch. Der Preis spielt keine Rolle so ihr Argument, der Verlag hat die und die Kosten. Aber war es das wert für mich?? Heute hatte ich die Gelegenheit in einer Filiale mir das Buch anzuschauen. Ein schmales Bändchen muss ich leider sagen. Nix mit Buch. 44 Seiten, es fängt auf Seite 9 an, wie ich feststellte. Machte gleich in meinem Kopf dann sind es ja nur 35 Seiten. Ich setzte mich in einen der Sessel und las rein. Stellte fest, das viele Seiten gar nicht ganz voll waren mit Text. Nur zur Hälfte oder manchmal nur ein Viertel waren beschrieben. Wie viele Seiten sind es am Ende wirklich?? Höchstens 30 möglicherweise. Der Text an sich macht mich neugierig, es zu lelsen. Aber wie gesagt 16 Euro?? Nein, ist mir nicht wert. Ich schaue hier nicht auf die Kosten und Ausgaben vom Verlag, diese Argumente kann ich nach voll ziehen und verstehen. Es geht um um das was ich bereit bin auszugeben. Klar kann ich 16 Euro für ein Buch durchaus ausgeben, auch 20 Euro. Aber dann möchte ich doch schon mehr Inhalt haben als ca. 30 - 35 Seiten. Und so stellte ich es am Ende wieder ins Regal.




Fleur Jaeggy erinnert sich an Ingeborg Bachmann, ihre Weggefährtin, langjährige Freundin, an das viele, viel zu wenige gemeinsame Leben, an lichte, unbeschwerte Nähe und an das schwere Ende Ingeborgs. Und Fleur Jaeggy breitet diese Erinnerungen so aus, wie nur sie es kann, schonungslos anschaulich, in zärtlicher Lakonie.

Im Sommer 1971 fahren die beiden in einem roten Alfa Romeo von Rom aus an die toskanische Küste. Der Plan ist einfach: einen Monat zusammen verbringen, keine Briefe, keine Anrufe, Meer, Sonne. Sie gehen täglich schwimmen, reden bis tief in die Nacht. Italo Calvino kommt zu Besuch, Uwe Johnson schaut vorbei, aber eigentlich sind sie so innig, dass sie niemanden sonst sehen wollen. Nur knapp zwei Jahre später stirbt Ingeborg Bachmann und Fleur Jaeggy bleibt in tiefer Trauer zurück.
Über fünfzig Jahre nach dem viel zu frühen Tod Ingeborg Bachmanns schreibt Fleur Jaeggy dieses sehr private Buch.
Die letzten Tage von Ingeborg ist eine Hommage in drei Akten: Es sind Erinnerungen an sonderbar mäandernde Gespräche, Leberwurstessen, Reisen nach Klagenfurt und Wien; es sind Reflexionen über das Altern; vor allem aber ist es das schmerzhafte Protokoll der letzten Tage von Ingeborg Bachmanns Leben im Zentrum für Brandverletzte Sant’Eugenio in Rom. Fleur Jaeggy war bis zuletzt an ihrer Seite.




Fleur Jaeggy ist eine schweizerische und italienischsprachige Autorin, Ex-Model, Intellektuelle, Mystikerin, inzwischen etwas über 80 Jahre alt, ehemals enge Vertraute Ingeborg Bachmanns, Witwe des Adelphi-Verlegers Roberto Calasso, heute lebt sie weitgehend zurückgezogen in Mailand. Ihr weltweit gefeiertes Werk umfasst Romane, Erzählungen und Geschichten – beginnend mit Ich bin der Bruder von XX, wird es fortan vollständig im Suhrkamp Verlag erscheinen.

Barbara Schaden studierte Romanistik und Turkologie in Wien und München, arbeitete anschließend als Verlagslektorin und ist seit 1992 freiberufliche Übersetzerin aus dem Englischen, Französischen und Italienischen. Sie hat u.a. Werke von Kazuo Ishiguro, Fleur Jaeggy, Nadine Gordimer und Elena Ferrante übertragen und ist dafür vielfach ausgezeichnet worden. Barbara Schaden lebt in München.

Thomas Hettche - Liebe

Gelesen habe ich das Buch nicht.. Ich bin über den Podcast Ohrcast auf das Hörspiel aufmerksam geworden und hatte reingehört. Die ersten Min...