Unterdessen verstrickt sich Gerichtsreporter Brock in ein anderes Rätsel: den Mord an einem Mann, der namhafte Politiker und Geschäftsleute der Republik erpresst hat. Seine Suche nach Antworten führt ihn tief in die abgeschottete Welt russischer Immigranten in Berlin – ein Milieu, in dem Geheimagenten und politische Intrigen jederzeit Chaos entfesseln können.
Als auch Gennats Ermittlungen ihn mit den dunklen Machenschaften russischer Spionagenetzwerke konfrontieren, verschwimmt die Grenze zwischen Kriminalfall und Spionagethriller
Dieser historische Krimi verbindet die Atmosphäre der Weimarer Republik mit dem Tempo eines modernen Spannungsromans. Leser von cozy crime mit historischem Flair ebenso wie Fans von Spionagethrillern kommen hier voll auf ihre Kosten.
Ideal für alle, die Krimis lieben, die nicht nur Rätsel und Intrigen bieten, sondern auch ein lebendiges Bild einer faszinierenden Epoche zeichnen: das Berlin der 1920er Jahre.
„Mörderisches Schattenspiel“ ist ein Muss für Fans historischer Krimis, Detektivromane und internationaler Spionagethriller. Mit detailreich gezeichneten Charakteren, einem stimmungsvollen Setting und einer Handlung, in der nichts so ist, wie es scheint, wird Sie dieser Roman bis spät in die Nacht fesseln. Wer Babylon Berlin oder Philip Kerrs Berlin-Noir-Romane liebt, kommt hier auf seine Kosten.
Das Berlin der 1920er Jahre fasziniert noch immer. Krieg und Revolution haben das Kaiserreich hinweggespült, alles ist neu, alles ist möglich. Die Stadt wächst rasant und füllt sich mit Russen, die vor den Kommunisten fliehen, mit russischen Kommunisten, die die Weltrevolution vorantreiben wollen, mit Juden aus Europas Osten, die den Pogromen entkommen sind, mit politischen Flüchtlingen, Geschäftsleuten und Touristen: Amerikaner und Inder, Armenier, Araber, Türken und Japaner flanieren über die Boulevards des Berliner Westens. Aus dem deutschsprachigen Osten, aus Schlesien, Ostpreußen und dem Baltikum, kommen Menschen, um in der großen Stadt ein neues Leben anzufangen. Vor hundert Jahren dauert eine Zugfahrt von Breslau nach Berlin im „Fliegenden Breslauer“ nur 3 Stunden und 34 Minuten. Die Stadt lebt nach der Devise „Zeit ist Geld“ – alles rennt, ist schnell und wechselt ständig. Der Berliner ist, wie er ist: äußerst meinungsstark, unhöflich, aber nicht ohne Charme. Und alle eint die Lust am True Crime. Zeitungen, die am Tag mehrere Ausgaben frisch herausbringen, locken die Käufer mit Schlagzeilen über den letzten sensationellen Mord; Kriminal- und Gerichtsreporter treiben die Auflagen in die Höhe. Kriminalkommissare wie Ernst Gennat sind über die Landesgrenzen hinaus berühmt; selbst im Londoner Scotland Yard und in New York interessiert man sich für die Methoden der Berliner.
Die Krimis meiner Berlin-Reihe sind keine Geschichtsbücher. Allerdings basieren die meisten meiner Geschichten auf historischen Kriminalfällen, die ich mit schriftstellerischer Freiheit bearbeitet habe. Aufgeklärt werden heimtückische Morde, Serienmorde und Morde aus Leidenschaft. Kriminalreporter Brock überschreitet zum Unmut seines Chefredakteurs gern die Grenze zwischen Berichterstattung und Ermittlung. Kommissar Gennat, dessen enormes Gehirn ständig nach Kuchen verlangt, fasst beinahe jeden Mörder. Dazu gibt es eine preußische Generalstochter, die einer kokainsüchtigen Tänzerin verfallen ist, berühmte Schauspielerinnen, eine Kartenleserin, die mehr über die Menschen weiß, als man ihr ansieht, indische Maharajas, Spione aller Couleur, aufmerksame Nachbarn und ehrsame Diebe. Unterhaltung garantiert.
Historischer Berlin Krimi: Die Zwanziger Jahre
Berlin 1920 - Mord unter Ehrenmännern
Berlin 1921 - Mord aus gutem Grund
Berlin 1922 - Mörderische Schattenspiele
Die Reihe spielt in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Inmitten der Verwerfungen nach dem Ende des Ersten Weltkrieges etabliert sich John Brock als einer der führenden Kriminalreporter der Stadt. Das Berlin der wilden Zwanziger Jahre wird lebendig. Obwohl die Regierung nach Weimar ausgewichen ist, laufen in Berlin alle Fäden zusammen. Politische Attentate gefährden die Republik. Brock und seine Freunde werden mit den Intrigen der Freikorps und der Schwarzen Reichswehr konfrontiert, aber auch mit einem Massenmörder und Bankbetrügern. Brock trifft Kommissar Ernst Gennat, den berühmtesten der Berliner Kommissare, berichtet über die Polizeiarbeit und muss selbst ermitteln.
Viele der dargestellten Fälle beruhen lose auf tatsächlichen Fällen der Zeit, aber es handelt sich nicht um Dokumentationen. Personen und Ereignisse sind frei erfunden. Der historische Hintergrund ist skizziert, aber ohne die Absicht, ein Geschichtsbuch vorzulegen. Tatsächlich stehen Spannung und Unterhaltung im Vordergrund. Wer Babylon Berlin oder Peaky Blinders mag, ist hier richtig!






