Samstag, 27. Juni 2026

Phantom Spezial 10

Ist gerade das 25. Phantom Magazin überall erhältlich, steht das nächste Spezial in den Startlöchern. Das 10. inzwischen. Gerne auch 25 und mehr :) Für 8 Euro ein Schnäppchen im Vergleich zu den Alben und Graphic Novels. Ab Ende Juli im Handel



PHANTOM SPEZIAL – MAGAZIN Band 10


Inhalt:
1) Die Schatten des Rune Noble (The Shadows of Rune Noble, 2011/2012)
Autor: Tony DePaul
Zeichner: Eduardo Baretto, Paul Ryan, Terry Beatty
Farben: Andrea Barreto, Tom Smith, Terry Beatty

2) Die Kraftwerk-Gang (The Power House Gang, 2012)
Autor: Tony DePaul
Zeichner: Terry Beatty
Farben: Tom Smith, Terry Beatty

3) Rache in Rhodia, Teil 1 (Revenge in Rhodia, 2o12/2013)
Autor: Tony DePaul
Zeichner: Terry Beatty

Zauberstern Comics Team:
Cover: Stefan Sombetzki
Übersetzung, Layout, Lettering - Tom Rippert
Lektorat - Marco Uhlmann
Redaktion & Script Supervisor - Simeon Hrissomallis & Charles Bone
Herausgeber - Simeon Hrissomallis

VÖ-Termin: 28. Juli 2026

Jörg Schorn - Die Bachmann: Eine illustrierte Biographie

Mein Buch des Monats!!! Heute gelesen. Ist kein dickes Buch, ca. 100 Seiten. Aber eins das Spaß macht. Am Ende eine Zeittafel 1926 - 1973. In leichter Sprache geschrieben, mit vielen Bildern und Zitaten von und über ihr. Alleine die Farbe des Covers mag ich sehr. Mancher mag nichts neues entdecken,. für Neueinsteiger, die die Bachmann kennen lernen wollen, ist dieses Buch ein guter Einstieg. Das Buch fängt am Ende an um dann aber Ihr Leben von vorne bis hinten zu zeigen. Ihre Reisen, ihre Liebhaber.

Gute Literatur ist stets Ausdruck eines reichen Lebens – wobei reich nicht immer schön bedeutet. »Die Bachmann« – so pflegte man von ihr zu sprechen – hat ihre Beziehungen zu anderen wichtigen Menschen ihrer Zeit genossen, durchlitten und sprachlich verarbeitet, vor allem die Beziehungen zu ihren »Lebensmännern«, wie sie sie nannte, zu dem Schriftsteller Hans Weigel, dem Lyriker Paul Celan, dem Komponisten Hans Werner Henze, und zu Max Frisch. Dazu kommen Freunde wie Heinrich Böll oder Henry Kissinger, die anregende Runde der Gruppe 47. Bachmann wird berühmt, wie kaum eine Autorin vor ihr, zur Ikone als weibliche Intellektuelle. Aber es ist wohl nicht zuletzt ihre Berühmtheit, der Druck, sich dauernd bewähren zu müssen und die Eifersucht der anderen, der sie in die Sucht und ins Unglück treibt. Und so beginnt diese illustrierte Biographie mit ihrem tragischen Tod in Rom.


Jörg Schorn, geb. 1966, ist, wie Ingeborg Bachmann, gebürtig aus Kärnten. In Wien hat er als Zeitungskarikaturist und als Kreativer in der Werbung gearbeitet. Heute ist er Illustrator. Und ein Ingeborg- Bachmann-Kenner.

Donnerstag, 25. Juni 2026

Georg Büchner Preisträger

wow 33 Namen, die mir geläufig sind :)

1964 wurde Ingeborg Bachmann mit dem Preis ausgezeichnet. 


Georg-Büchner-Preisträger
1923 bis 1932


1923
Arnold Mendelssohn, Komponist
Adam Karrillon, Schriftsteller

1924
Paul Thesing, Maler
Alfred Bock, Schriftsteller

1925
Wilhelm Michel, Schriftsteller
Rudolf Koch, Schriftkünstler

1926
Wilhelm Petersen, Komponist
Christian H. Kleukens, Drucker

1927
Johannes Bischoff, Kammersänger
Kasimir Edschmid, Schriftsteller

1928
Richard Hoelscher, Maler
Well Habicht, Bildhauer

1929
Carl Zuckmayer, Schriftsteller
Adam Antes, Bildhauer

1930
Johannes Lippmann, Maler
Nikolaus Schwarzkopf, Schriftsteller

1931
Alexander Posch, Maler
Hans Simon, Komponist und Kapellmeister

1932
Adolf Bode, Kunstmaler
Albert H. Rausch, Schriftsteller

Von 1933 bis 1944 wurde der Georg-Büchner-Preis nicht verliehen.

Georg-Büchner-Preisträger
1945 bis 1950


1945
Hans Schiebelhuth, Schriftsteller

1946
Fritz Usinger, Schriftsteller

1947
Anna Seghers, Schriftstellerin

1948
Hermann Heiss, Komponist

1949
Carl Gunschmann, Maler

1950
#Elisabeth Langgässer, Schriftstellerin

Georg-Büchner-Preisträger seit 1951

1951 wurde der bisherige Georg-Büchner-Preis in einen "Literaturpreis umgewandelt und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung zur Verfügung gestellt". In der Satzung heißt es u.a. "Zur Verleihung können Schriftsteller und Dichter vorgeschlagen werden, die in deutscher Sprache schreiben, durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Maße hervortreten und die an der Gestaltung des gegenwärtigen deutschen Kulturlebens wesentlichen Anteil haben."

Verliehen wird der Georg-Büchner-Preis durch die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Verbindung mit dem Hessischen Staatsministerium und dem Magistrat der Stadt Darmstadt.

Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und gilt als die renommierteste Auszeichnung für deutschsprachige Literatur.

1951 Gottfried Benn
1952 nicht vergeben
1953 Ernst Kreuder
1954 Martin Kessel
1955 Marie Luise Kaschnitz
1956 Karl Krolow
1957 Erich Kästner
1958 Max Frisch
1959 Günter Eich
1960 Paul Celan
1961 Hans Erich Nossack
1962 Wolfgang Koeppen
1963 Hans Magnus Enzensberger
1964 Ingeborg Bachmann
1965 Günter Grass
1966 Wolfgang Hildesheimer
1967 Heinrich Böll
1968 Golo Mann
1969 Helmut Heißenbüttel
1970 Thomas Bernhard
1971 Uwe Johnson
1972 Elias Canetti
1973 Peter Handke
1974 Hermann Kesten
1975 Manès Sperber
1976 Heinz Piontek
1977 Reiner Kunze
1978 Hermann Lenz
1979 Ernst Meister
1980 Christa Wolf
1981 Martin Walser
1982 Peter Weiss
1983 Wolfdietrich Schnurre
1984 Ernst Jandl
1985 Heiner Müller
1986 Friedrich Dürrenmatt
1987 Erich Fried
1988 Albert Drach
1989 Botho Strauß
1990 Tankred Dorst
1991 Wolf Biermann
1992 George Tabori
1993 Peter Rühmkorf
1994 Adolf Muschg
1995 Durs Grünbein
1996 Sarah Kirsch
1997 H.C. Artmann
1998 Elfriede Jelinek
1999 Arnold Stadler
2000 Volker Braun
2001 Friederike Mayröcker
2002 Wolfgang Hilbig
2003 Alexander Kluge
2004 Wilhelm Genazino
2005 Brigitte Kronauer
2006 Oskar Pastior
2007 Martin Mosebach
2008 Josef Winkler
2009: Walter Kappacher
2010: Reinhard Jirgl
2011: Friedrich Christian Delius
2012: Felicitas Hoppe
2013: Sibylle Lewitscharoff
2014: Jürgen Becker
2015: Rainald Goetz
2016: Marcel Beyer
2017: Jan Wagner
2018: Terézia Mora 
2019: Lukas Bärfuss
2020: Elke Erb
2021: Clemens J. Setz
(Clemens Johann Setz)
2022: Emine Sevgi Özdamar
2023: Lutz Seiler
2024: Oswald Egger
2025: Ursula Krechel

Heinrich Mann Preisträger

 Immerhin 7 Namen sind mir geläufig :)


Preisträger der Gruppe 47

8 Namen die mir geläufig sind :) 

1953 Ingeborg Bachmann



 Alle Preisträger im Überblick:

  • 1950: Günter Eich, für Gedichte, überwiegend publiziert in Botschaften des Regens
  • 1951: Heinrich Böll, für die Satire Die schwarzen Schafe
  • 1952: Ilse Aichinger, für die Erzählung Spiegelgeschichte
  • 1953: Ingeborg Bachmann, für vier Gedichte aus Die gestundete Zeit
  • 1954: Adriaan Morriën, für die Satire Zu große Gastlichkeit verjagt die Gäste
  • 1955: Martin Walser, für die Erzählung Templones Ende
  • 1958: Günter Grass, für das erste Kapitel aus Die Blechtrommel
  • 1962: Johannes Bobrowski, für Gedichte aus Sarmatische Zeit
  • 1965: Peter Bichsel, für eine Lesung aus dem Roman Die Jahreszeiten
  • 1967: Jürgen Becker, für eine Lesung aus Ränder

Ein Ingeborg Bachmann Abend

So ein Abend ist was neues für mich. Und ich freue mich darauf. Morgen Abend im Literaturhaus zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann. Sie ist mir zum ersten Mal über den Weg gelaufen, nachdem Bettina Storks ihren Roman "Poesie der Liebe" herausbrachte. Ihr Name war mir irgendwie bekannt. Aber mehr auch nicht.. Vor zwei Jahren sah ich mir im Kino den Dokufilm von Margarete von Trotta an, ich verfolgte die Bachmann Tage in Klagenfurt auf 3Sat. Nun also ein Vortrag :)

Ich war rechtzeitig da, viele vor mir, hab einen Platz gefunden. Einen Büchertisch gab es nicht. Deshalb ging ich in die kleine Buchhandlung im Literaturhaus, die an Veranstaltungstagen bis 21.00 Uhr auf hat. Ich sah das Buch von Nicole Seifert über die Autorinnen in der Gruppe 47, nahm es. Ich fragte die Inhaberin ob Frau Seifert es wohl signieren würde? Sie bejahte. Ich zahlte, wollte mich umbuchen, da wurde mir das Buch aus der Hand genommen. Da ist sie ja, sie macht es bestimmt jetzt und legte es Frau Seifert in die Hand. Na klar sagte sie. Und es geschah. Sie fragte nach meinem Namen und unterschrieb im Buch. Ich bedankte mich. Ich holte mir was zu trinken und ging mit Glas und Buch zu meinem Platz. Die Plätze fast alle gefüllt. Jung und alt waren trotz der Hitze gekommen. Kurz nach 19.00 Uhr ging es los. Frau Seifert erzählte worum es an diesem Abend ging. Nicht um die vielen Herren in Ingeborg Bachmanns Leben sondern um ihre Freundschaften zu Autorinnen wie Ilse Aichinger. Es war ein unterhaltsamer, informativer Abend. So machen Vorträge Spass und ich komme gerne wieder. Ich bin ja skeptisch, was die Briefe zwischen Prominenten Menschen betrifft. Es ist ihre Privatsache. Darüber konnte ich mich mit den Dreien in der Pause unterhalten. Franz Kafka zb. wollte, das sein Freund Max Brod all seine Korrespondenz, Manuskripte etc. nach seinem Tod vernichtete. Wie wir wissen, hatte er sich nicht dran gehalten. Im Fall Bachmann / Frisch gab es eine sog. Sperrklausel, die vor einiger Zeit abgelaufen war. Während ich mich mit den 3 Frauen unterhielt, begann schon der Film im Saal. Ich verpasste aber nicht viel. Die meisten waren schon gegangen, so konnte ich mir einen geeigneten Platz zum Gucken suchen. Der Film wurde am späten Abend bei Arte gezeigt und kann bestimmt in der Mediathek angesehen werden. Nach einer Stunde ging es auch für mich nach Hause. 





                                                        Ingeborg Bachmann Dr. Heinz Bachmann

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann

Nicole Seifert, Katharina Hagena und Christiane von Poelnitz – im Anschluss ARTE-Filmvorführung

»Wenn ich sie hier und da sehen tät, hätt ich mehr davon als von meinen sämtlichen Herren«

Ingeborg Bachmann wird immer wieder durch ihre Liebesbeziehungen mit männlichen Kollegen betrachtet – an diesem Abend soll es um ihre Freundschaften mit Kolleginnen gehen. Insbesondere Ilse Aichinger und Marie Luise Kaschnitz waren für Bachmann wichtige Gegenüber. »Ich muss hier und da reden können, ich muss das Äußerliche an einem Projekt loswerden«, schrieb sie an Hans Werner Henze, »und ich hab meistens niemand gehabt, hier und da war aber doch jemand da, die Ilse, die Kaschnitz.« Aichinger hat ihren Roman »Die größere Hoffnung« bereits geschrieben, als die beiden sich 1947 in Wien kennenlernen, Bachmann studiert noch. Anfang der 1950er-Jahre werden beide als die einzigen jungen Frauen zu den Treffen der Gruppe 47 eingeladen. Der Briefwechsel mit Marie Luise Kaschnitz beginnt Mitte der 50er-Jahre, ein Austausch über die Möglichkeiten, sich auf dem literarischen Markt als Autorinnen zu behaupten und während des Wettrüstens und des Kalten Kriegs eine poetische Sprache zu finden.

Die Autorinnen Katharina Hagena und Nicole Seifert machen sich im Gespräch ein Bild dieser Frauen und ihrer Freundschaften. Die Schauspielerin Christiane von Poelnitz liest ausgewählte Passagen.


Ingeborg Bachmann auf meinem Blog:

Poesie der Liebe Buch

Poesie der Liebe Lesung

Fleur Jaeggy Die letzten Tage von Ingeborg

Mittwoch, 24. Juni 2026

Alle Bachmann Preisträger seit 1977

Morgen beginnt zum 50. Das Wettlesen  in Klagenfurt. Am Sonntag wird dann der Ingeborg Bachmann Preis vergeben. Der erste Preisträger  1977 Gert Jonke. Ich war neugierig und habe alle Preisträger aufgeführt.


Literaturkritiker und Juryvorsitzender der ersten Jahre des Bachmannpreises, Marcel Reich Ranicki, sagte, das Ziel des Berwerbes in Klagenfurt sei „Der Öffentlichkeit zur Literatur und der Literatur zur Öffentlichkeit verhelfen“.

Alle Preisträger

Phantom Spezial 10

Ist gerade das 25. Phantom Magazin überall erhältlich, steht das nächste Spezial in den Startlöchern. Das 10. inzwischen. Gerne auch 25 und ...