Sonntag, 13. Oktober 2019

Ildiko von Kürthy - Es wird Zeit




«Es wird Zeit» ist eine Geschichte von Schuld und Freundschaft, vom Älterwerden und vom Jungbleiben, es geht um die Heimat, die Liebe und den Tod und darum, dass am Ende nichts verlorengehen kann.



Mein  erstes Buch von dieser wundervollen Autorin, die wie ich in Hamburg lebt.
Endlich mal kein Krimi, Fantasy, Historisch. Ein Roman, in dem sich wohl viele von uns  wiederfinden. Er ist humorvoll geschrieben. Nachdenklich. Manchmal auch traurig und berührend. Auf jeden Fall für mich ein Highlight dieses Jahr. 

          Judith: Dann sind wir also beide am Ende des Jahres arbeitslos
          Anne: Und ich bin am Ende des Jahres tot
          Erdal: Das ist nicht zu toppen!

Wenn der Sommer vorbei ist und ihr anfängt zu frieren, bin ich wahrscheinlich tot. Judith und ich hätten die letzten zwanzig Jahre Freundinnen sein können. Jetzt bleibt nur noch dieser kümmerliche Lebensrest.

Ein trauriges Ende hat das Buch, jedenfalls für mich. Habe geheult. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, was ich in den letzten Jahren durchgemacht habe und was mir so alles gefehlt hat. Aber trotzdem sollte man sich dieses Buch nicht entgehen lassen.


«Was soll jetzt noch kommen?» Judith ist fast fünfzig, und auf diese Frage fällt ihr leider keine zufriedenstellende Antwort ein. Die Kinder sind groß, ihr Mann ist in die Jahre gekommen und das Leben auch. Von der Liebe und dem Bindegewebe mal ganz zu schweigen. Dann stirbt ihre Mutter, und Judith kehrt nach zwanzig Jahren in die alte Heimat zurück, wo sie ein gut gehütetes Geheimnis, ein leeres Grab und einen Haufen Hoffnungen, Träume und Albträume zurückgelassen hat. Und plötzlich gerät alles aus den Fugen. Eine lebenslange Lüge stellt sich als Wahrheit heraus. Eine wiedergefundene Freundin hofft, den nächsten Sommer noch zu erleben, und will endlich wissen, was damals wirklich passiert ist. Eine Jugendliebe funkelt vielversprechend, eine Urne macht Umwege, und Judith stellt fest, dass es besser ist, sich zu früh zu freuen, als überhaupt nicht.
«Es wird Zeit» ist eine Geschichte von Schuld und Freundschaft, vom Älterwerden und vom Jungbleiben, es geht um die Heimat, die Liebe und den Tod und darum, dass am Ende nichts verlorengehen kann.




Rezension




In diesem Buch ist Ildikó von Kürthy etwas Neues gelungen: Sie ist den Fragen nachgegangen, die uns bewegen, wenn wir älter werden, bis dahin, wo es weh tut. Hartnäckig und trotzdem sehr feinfühlig, immer die eigenen Ängste im Visier. Das ist amüsant und unglaublich tröstlich, selbst im Angesicht des Todes. (Bettina Tietjen)




Portrait




Ildikó von Kürthy
Ildikó von Kürthy ist Rheinländerin, Mutter von zwei Söhnen, Journalistin und Kolumnistin bei der Brigitte. Sie lebt mit ihrem Mann und den Kindern in Hamburg, und besonders an Karneval hat sie schlimme Sehnsucht nach ihrer alten Heimat. Ildikó von Kürthys Romane wurden mehr als sechs Millionen Mal gekauft und in 21 Sprachen übersetzt. Sie ist eine der meistgelesenen deutschen Schriftstellerinnen, ihr erster Roman «Mondscheintarif» wurde fürs Kino verfilmt, und auch ihre Sachbücher, «Unter dem Herzen», «Neuland» und «Hilde» waren allesamt Bestseller.




#rowohlt #eswirdzeit #ildikovonkürthy #leben #krebs #tot #Roman #Freundschaft #älterwerden

Samstag, 12. Oktober 2019

Der lange Weg zum Glück

Das ist mein Beitrag zum Schreibwettbewerb zur Litlove 19 in München. Es ging um Liebe ohne Vernunft. Das Thema im Moment überhaupt für mich. Deshalb hatte ich gar keine Wahl als mit zu machen. Ich habe es zwar nicht geschafft zur Endausscheidung aber das war nicht das Ziel. Sondern einfach nur das mitmachen.

Hier nun der Anfang meines Beitrages:

Ein halbes Jahr nach ihrer Hochzeit sitzen Alexa und Marlene in ihrem gemeinsamen Wohnzimmer. Sie reden darüber, wie alles angefangen hat, was sie durchgemacht haben, bis endlich der große Tag gekommen war.

Es begann vor 2 Jahren. Alexa hatte gerade den Weg zu sich selbst begonnen. Nahm bereits Hormone und wartete auf ihre OP. Sie war alleine, denn diverse Freundschaften waren kaputt gegangen, weil niemand sie verstand. Eine Partnerin zu finden, fiel ihr sehr schwer. Sie hatte bereits diverse Aufenthalte in Kliniken hinter sich. War mal leicht, mal schwer depressiv. Sie schlenderte in Hamburg durch die Spitaler Straße. Ihr kam eine Frau entgegen. Alexa stutzte, blieb stehen und drehte sich um. Hm, sagte sie zu sich. Kenne ich die Frau? Und ging weiter. Betrat die Buchhandlung, blieb erst mal stehen und dachte wieder nach, kenne ich diese Frau oder nicht? Und wenn ja, woher? Sie ging weiter rein zu den Krimis. Ihre Gedanken waren aber bei dieser Frau. Sie ging ziellos durch die Buchhandlung, schaute nach rechts und links aber ihre Gedanken waren irgendwo. Sie beschloss nach Hause zu fahren.

3 Tage später musste sie wieder in die Stadt, zur Bank. Auf dem Weg dahin, kam ihr wieder diese Frau entgegen. Wieder stutzte Alexa, wußte nicht so recht ob und woher sie diese Frau kannte. Beide gingen sie aneinander vorbei. Auf dem Nachhauseweg grübelte und grübelte sie. Der Groschen fiel aber nicht. Ob sie mich wohl erkannt hat, grübelte sie. 


#fanfktion.de #liebe #Geschichten #autorenleben #schreiben #Vernunft #schreibwettbewerb #litlove19





Mittwoch, 9. Oktober 2019

Logopädie - Ich und meine weibliche Stimme - Fortsetzung

Gestern war die erste Stunde mit meiner Logopädin, nachdem sie von ihrer Fortbildung aus Berlin zurückgekommen ist. 4 Tage Workshop zum Thema Trans und Stimmtransition. Es macht mir viel Spaß mit ihr zu arbeiten. Heute morgen habe ich ein wenig gegoogelt und auf youtube ein paar interessante Beiträge gefunden, einige vom ? WDR. zum Thema Stimmtraining und Trans. Sie waren auch sehr interessant.

Was ich jetzt denke ist, das auch das kein leichter Weg sein wird. Es funktioniert nicht von heute auf morgen und ich werde üben üben und üben müssen. Aber ich möchte es machen. Ich möchte wissen, wie meine weibliche Stimme ist und ob ich sie auf Dauer halten kann.  Und ob ich meine weibliche Stimme überhaupt mag. :)

Heute haben wir zusammen gegröhlt. :) Wie im Stadion. Mal hoch mal tief mal wie ein kleines Mädchen

ole ole o leo leo leeeeee!!!!!

:)



#Logopädie #stimmtransition #transgender #trans #mzf #stimmtraining #weiblichestimme

Dienstag, 1. Oktober 2019

Als wir im Regen tanzten von Michaela Saalfeld



Dieser Monat war nicht so gut für mich. Habe bisher nur dieses eine Buch gelesen. Liegt wohl auch an Zeitmangel. Viele Termine und kleine Krisen haben es mir nicht so leicht gemacht. Habe auch selber schreiben wollen, auch das gelang mir nicht so, wie ich es gerne wollte. Dieses Buch habe ich ausgewählt, weil ich gerade eins über die Geschichte von Marlene Dietrich gelesen habe. Selbes Setting, Ufa Filme, Berlin, historisch usw. Möglicherweise liegt es aber an meiner "schlechten" Phase, das ich mit dem Lesen Schwierigkeiten hatte. 

Das lesen war mal wieder wie ein "etwas lernen über vergangene Zeiten" für mich. Das Thema "Kino in den 20er Jahren" ist auf jeden Fall interessant. Der Roman bietet aber noch mehr. Die Geschichte der Familie zur Nieden bzw. des Traumpaares Willi und Recha, die Jüdisch ist sowie von Felice und Quintus. Klasse fand ich, das die Kapitel alle mit einem Zitat von Kurt Tucholsky beginnen. Wer die Vorgängerbücher gelesen hat,  unbedingt weiterlesen. Ich finde nicht das es zwingend notwendig ist, die vorherigen Bücher zu kennen.




1928. Berlin pulsiert, gilt als Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Schauspielerin Recha und der Regisseur Willi zur Nieden sind das Traumpaar der Metropole und ihrer blühenden Filmwelt. Hinter der Fassade bröckelt es jedoch. Die Nationalsozialisten gewinnen immer mehr an Zustimmung, auch durch die Filme der vom Großindustriellen Hugenberg übernommenen UFA. Als Jüdin ist Recha unmittelbar betroffen. Willi jedoch verschließt die Augen, und das einstige Traumpaar entfremdet sich. Werden die beiden trotz allem neu zueinander finden - oder verlieren sie einander, während die Welt um sie herum ins Wanken gerät?

Liebe und Hoffnung, Mut und Verzweiflung - der große Berlin-Roman zur Weimarer Republik








Portrait




Als Autorin und Historikerin hat sich Michaela Saalfeld ganz der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verschrieben. Sie debütierte im Sommer 2018 mit ihrem Roman über die Anfänge der ersten deutschen Demokratie, Was wir zu hoffen wagten. Michaela Saalfeld lebt mit ihrer Familie in Berlin, wo auch die Haupthandlung ihrer Romane angesiedelt ist.
#weimar, #michaelasaalfeld #berlin #historischeromane #ufa #kino #Stummfilm #AlsWirImRegenTanzten #NetGalleyDE

Montag, 30. September 2019

Ein Fall für Lord und Lady Mortimer

Eine neue Serie von Neil Richards und Matthew Costello, die auch die erfolgreiche Serie "Cherringham" schreiben. Eine neue Cosy-Crime Serie. Die aber nicht in der Gegenwart, sondern in der Vergangenheit spielt. Es geht zurück ins England der 20er Jahre. Für Fans von Agatha Christie absolut geeignet.Klassischer Whodunnit Krimi. Ein neues Ermittlerpaar betritt die Szene. Lord und Lady Mortimer. Er Engländer, sie Amerikanerin. Beide wohl irgendwie ehemalige Agenten. Ein erster Fall, der mich überzeugt, weiter zu lesen. Nicht zu lang die Geschichte. Überraschende Auflösung, nach dem der Täter schnell fest stand. Schnelle Autos sind ja nicht so mein Fall aber auf jeden Fall schicke Kleider. Ich freue mich schon auf die weiteren Fälle. Ob es,wie bei Cherringham, auch mal so um die 30 werden, wird die Zukunft zeigen. Ich würde mich freuen. Lady Mortimer möchte ich gerne wiedersehen.

Mydworth - Bei Ankunft Mord 


Folge 1: England, 1929: Mydworth - ein kleiner verschlafener Ort im ländlichen Sussex. Hier geschieht selten etwas Aufregendes ... Aber das ändert sich, als der junge Adlige Sir Harry Mortimer zusammen mit seiner amerikanischen Frau Kat in seinen Heimatort zurückkehrt. Kaum sind die beiden in Mydworth angekommen, werden bei einer Party im Herrenhaus Mydworth Manor kostbare Juwelen gestohlen. Die beiden Täter kann man auf frischer Tat ertappen: einer wird erschossen, aber der andere kann fliehen. Lady Lavinia - die Hausherrin und Harrys Tante - will einen Skandal vermeiden und bittet ihren Neffen um Hilfe. Auch die örtliche Polizei ist mit dem Verbrechen überfordert, daher beginnen Kat und Harry auf eigene Faust zu ermitteln ...


Ein glamouröses Ermittlerduo, ungewöhnliche Verbrechen, schnelle Autos, schicke Kleider und rauchende Revolver – das ist Mydworth, die neue Serie von Matthew Costello und Neil Richards, den Autoren der britischen Erfolgsserie Cherringham. Sir Harry Mortimer, der ehemalige Spion im Dienste ihrer Majestät, ermittelt zusammen mit seiner umwerfenden Ehefrau Kat, die es mit jedem Bösewicht aufnehmen kann! Mydworth ist eine spannende Zeitreise ins England der 20er Jahre – für Fans von Babylon Berlin, Downton Abbey, und Miss Fishers mysteriösen Mordfällen.
eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung!




mehr dazu bei Bastei Lübbe


weitere Folgen
Tod im Mondschein
Spur nach London
Tod beim Maskenball


Weitere Serie:
Cherringham

Dienstag, 24. September 2019

Logopädie - Ich und meine weibliche Stimme - Fortsetzung

Heute war die dritte Stunde. :)  Es macht mir viel Spaß mit meiner Logopädin zusammen zu arbeiten. :) Eine gute Wahl. :). erst mal Pause, da sie nach Berlin zu einer Fortbildung fährt. Ich gespannt, was sie mitbringt von da.

Heute haben wir uns gemeisam warm gesungen. mmmmmmmm  maaaaaaaaa  maaaaaaa maaaaa :)   Von Tief nach Hoch und wieder runter. Das klappt aber noch nicht so ganz.

Dann habe ich  "Für mich solls rote Rosen regnen" gesungen, von Hildegard Knef. Beim zweiten Mal hat sie es dann aufgenommen. Und ich durfte es mir anschließend anhören. Welch Qual für mich, meine eigene Stimme zu hören. 😅 Danach habe ich spontan. "An Angel" von der Kelly Family gesungen. Dabei richtig gemerkt, wie meine Stimme bei den entsprechenden Stellen nach oben ging. Ist aber noch etwas anstrengend für mich.



#Logopädie #weiblichestimme #transgender #mannzufrau #female #hildegardknef #kellyfamily #anangel 


Sonntag, 22. September 2019

Nach langer Zeit will ich wieder Handball spielen... 4. Teil

Gedanken über mich

Gestern war es soweit. Mein erstes Spiel. Das erste nach langer, langer Zeit. Nach 2 Wochen Training. Von Null auf Hundert sozusagen. Ein Sprung ins kalte Wasser für mich. 

Wie war es für mich?? 

Ich habe 10 Minuten gespielt. 10 Minuten, die ich heute morgen merke. Aber alles gut.

Ich bin zufrieden mit mir. Habe nicht alles gehalten, was auf mein Tor kam aber einiges. Und bei einigen Würfen war ich nah dran, hatte die Finger am Ball. Es reichte aber nicht, sie waren trotzdem drin. Ich habe mich darüber geärgert. 
Ich war nicht nervös, hatte keine Angst vor dem Ball ,wenn er auf das Tor geworfen wurde. Ein guter Anfang zumindest, auf dem ich aufbauen kann.

Ich sehe mich kritischer als bei anderen. 

Wir machen Fehler, wir dürfen Fehler machen.

Das gilt natürlich auch für mich.

Trotzdem bin ich zu mir kritischer. Ärger mich bei Fehlern, bei Toren. 


Früher konnte man mir tagelang ansehen, ob wir verloren oder gewonnen hatten.






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