Wie ich eben festgestellt habe, als ich die heutige Lesung in meine Liste eingetragen habe. Meine 60. Lesung!!!! fand heute in der Hamburger Kunsthalle statt. Rainer Moritz las zum ersten Mal aus seinem neuen Buch "Die Farben von Paris. Nicht meine erste Premierenlesung.
Ich war rechtzeitig zum Einlass da. Ich war so frei, hab mir vor Beginn mein Buch signieren lassen. In der ersten Reihe fand ich meinen Platz. Pünktlich ging es los. Der Direktor der Kunsthalle eröffnete den Abend und sprach mit Rainer Moritz über sein neues Buch über das Malen, über Paris über die Malerin Berthe Morisot. Zuerst wurden Bücher vorgestellt, Rainer Moritz geschrieben hat. Und das sind so einige. Von Kunst über Fußball bis Schlager ist alles dabei. Es war sehr unterhaltsam. Ich hab bestimmt eine Menge mitgenommen. Einige Bilder von Berthe Morisot habe ich als Postkarten und ein Bild von ihr hängt an meiner Wand im Wohnzimmer. Rainer Moritz habe ich schon das eine und andere Mal getroffen. Er hat viel zu erzählen und kann viel erzählen :). Ein sehr sympathischer Mann. Vom Lesesaal hat man einen großartigen Blick auf die Binnenalster und die Gleise. Laufend fuhren Züge in den Hauptbahnhof rein bzw. gingen auf ihre Reise durch Deutschland. Im Dunkeln erst recht ein großartiger Anblick. Am Ende habe ich mich für die großartige Lesung bei Rainer Moritz bedankt und ein paar Worte gewechselt.
Rainer Moritz, Die Farben von Paris, Lesung
Rodney Rosenfeld ist Kunsthistoriker an einer nordamerikanischen Universität und hat sich dem französischen Impressionismus verschrieben. Vor allem fasziniert ihn Berthe Morisot, die vielleicht bedeutendste Malerin des 19. Jahrhunderts. Ein Stipendium bringt Rosenfeld nach Paris, wo er sich eigentlich mit Morisots Aquarellen beschäftigen soll, doch mehr und mehr in den Bann ihrer Biografie gerät. Wer war diese Frau, die entgegen der Skepsis ihrer Eltern an ihrer Berufung als Künstlerin festhielt? Die sich lange scheute, eine Ehe einzugehen, sich in ihren Kollegen Édouard Manet verliebte und schließlich dessen Bruder heiratete?
Der Publizist und langjährige Leiter des Hamburger Literaturhauses Rainer Moritz erzählt einfühlsam von Berthe Morisots ungewöhnlichem Leben. Er lässt sie selbst zu Wort kommen, als sie 1895 mit Mitte fünfzig den nahenden Tod spürt, sich noch einmal an die entscheidenden Zäsuren ihres Lebens erinnert und sich letztlich entschließt, ihr großes Geheimnis endlich zu enthüllen.
Im Gespräch mit dem Direktor der Hamburger Kunsthalle, Alexander Klar.
Treffpunkt: Veranstaltungsraum der Galerie der Gegenwart
Teilnahme: Teilnahme im Eintritt enthalten.
Rainer Moritz, 1958 in Heilbronn geboren, arbeitete als Cheflektor bei Reclam Leipzig und als Programmgeschäftsführer bei Hoffmann und Campe, ehe er von 2005 bis 2025 das Hamburger Literaturhaus leitete. Er ist Literaturkritiker, übersetzt aus dem Französischen und Englischen (unter anderem Françoise Sagan, Pierre Bost, Gaston Leroux, Georges Simenon, Helene Hanff und R. C. Sherriff), ist wöchentlich als Radiokolumnist zu hören auf Bremen 2 – und schreibt Bücher.





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