Ein etwas anderes Buch für mich. Gesehen im Internet habe ich es öfters. Am Freitag wurde es Bücher Podcast eat read sleep in der #bestsellerchallenge gezogen. Und für mich ein Grund mit zu lesen.
Stiller Roman über Einsamkeit und verpasste Chancen
Eine schöne Geschichte. Bereits 2012 in Amerika erschienen und 2025 auf deutsch. Von meinem Gefühl müsste sie "Der andere Kel" heissen, da für mich Kels Geschichte, im Fokus liegt. Da er aber eigentlich auch Arthur heisst, passt der Titel irgendwie doch. Der eine, ehemaliger Literaturprofessor, der andere, ein Highschool Schüler aus Yonkers. Anhand der Inhaltsangabe habe ich erwartet, das beide Arthurs sich treffen und der ältere dem jüngeren bei seinen Schulproblemen hilft um so Wege aus ihrer Einsamkeit finden. Dem ist aber nicht so. Und es kommt ganz anders als ich dachte. Ob es zurecht auf der Bestsellerliste steht, vermag ich nicht zu beurteilen. Für mich ist es eine gute Geschichte. Ich hab den Kauf nicht bereut.
Wie in der Fürsorge für andere die eigene Rettung liegen kann
Arthur Opp, ehemaliger Literaturprofessor, wiegt 250 Kilo und hat sein Haus in Brooklyn seit über einem Jahrzehnt nicht mehr verlassen. Nur 30 Kilometer entfernt kämpft der junge Kel um seinen Schulabschluss und die Chance auf ein besseres Leben: ein Sportstipendium. Zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und die doch etwas Entscheidendes verbindet. «Der andere Arthur» ist ein Roman über zerbrochene Lebensentwürfe, echte Freundschaften und unerwartete Neuanfänge, in dem Liz Moore zwei Außenseiter zu Helden einer tief berührenden Geschichte macht.
Arthur Opp, einst Literaturprofessor, hat sein Haus in Brooklyn seit über einem Jahrzehnt nicht mehr verlassen und wiegt mittlerweile 250 Kilo. Die wenigen Schritte zur Haustür, um Lieferungen entgegenzunehmen, sind seine tägliche Herausforderung. Nur 30 Kilometer entfernt kämpft der 17-jährige Kel um seinen Schulabschluss und die Chance auf ein besseres Leben: ein Sportstipendium. Doch während er um seine Zukunft ringt, hält ihn die Sorge um seine kranke Mutter in Atem. Arthur und Kel sind zwei Menschen, die auf unterschiedliche Weise erfahren haben, wie sich Einsamkeit in ein Leben einschreiben kann. Als sich Kels Mutter, einst Arthurs Studentin, nach Jahren der Funkstille mit einem verzweifelten Hilferuf an Arthur wendet, nimmt eine Geschichte ihren Lauf, die alte Wunden aufreißt, aber auch neue Wege freilegt und eindrücklich zeigt, wie in der Fürsorge für andere die eigene Rettung liegen kann.


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