Donnerstag, 12. März 2026

Mein Abend mit Sarah Lorenz

Nun ist es doch soweit. Nachdem ich mich beim letzten mal geirrt habe, findet die 50. Lesung statt, die ich besuche. Wahnsinn!!! :)

Es war sehr schön. Ich war eine halbe Stunde vor Einlass da. Zusammen mit ca 10 anderen Besuchern. Während wir warteten kamen immer wieder Menschen, die an die Tür klopften und rein gelassen wurden. Und bei einer Frau konnte ich, wie so oft, meine klappe nicht halten. Hinten anstellen sagte ich zu ihr. Sie schaute mich an: ich bin die Autorin. Ich entgegnete ihr, als ich sie erkannte ich weiss. Wie viele es am Ende waren, weiss ich gar nicht. Ich sass in der 2. Reihe, hatte einen guten Blick nach vorne und vor allem, ich konnte alles gut verstehen. Pünktlich um halb 8 begann der Abend. Dilan Sina Balhan und Sarah Lorenz führten ein lockeres Gespräch. Sarah las aus ihrem Buch vor und erzählte was sie im vergangenen Jahr erlebte und wie es zum Buch kam. Sie ist mir irgendwann während Corona auf Twitter über den Weg gelaufen. Und blieb ihr treu. Weil mir ihre Beiträge so gefielen. So bekam ich auch mit, daß sie ein Buch schrieb. Nachdem es veröffentlicht wurde, schlich ich immer irgendwie drum rum, konnte mich aber nie dazu bewegen es zu kaufen. Die heutige Lesung bringt mich aber dazu, das ich es unbedingt lesen möchte. Ein Zwiegespräch mit einer Dichterin. Was für eine wundervolle Idee. Wir alle fanden das sie eine wundervolle Stimme hat, das sie sehr gut vorlesen kann. Sie hätte gerne das hörbuch selbst eingelesen, erzählte sie. Aber sie durfte es nicht. Anscheinend muss man dafür berühmt sein. 

Vielen vielen Dank an Sarah, Dilan und vor allem Jan, denn ohne ihn hätte es diese Lesung heute abend nicht gegeben.





«Siehst du, Mascha, ich bin deinem Rat gefolgt: Ich war klug und hielt mich an Wunder.» Und es ist ja auch ein Wunder, dass Elisa ihr katastrophales Leben bisher immer noch gemeistert hat. Sie erzählt der von ihr so bewunderten Dichterin Mascha Kaléko leicht von schwierigen Dingen, von ihrer Zeit im Heim, obdachlos auf der Kölner Domplatte, immer auf der Suche nach Geborgenheit, die sie lange nur in Büchern fand. Aber auch von ihrer unbedingten Sehnsucht nach Liebe, von ihrer Vorliebe für kleine Reetdachhäuser, für schaumigen Cappuccino, für Bücher, von Männern, von Freundschaft und vor allem davon, dass alles möglich ist. Eine literarische Liebeserklärung an eine große Dichterin und an all die Wunder, die das Leben bereithält.

«Ein Buch übers Nachhausekommen – so zauberhaft, brutal, schonungslos und liebevoll wie kein zweites.» Alena Schröder



Sarah Lorenz wurde 1984 in Eckernförde geboren, lebt und schreibt auf St. Pauli. Sie ist gelernte Buchhändlerin und studiert zurzeit Soziale Arbeit. Seit 2023 schreibt sie in der taz die Kolumne PMS-Ultras. Auf Instagram begeistert und unterhält sie mit ihren unzähligen Stories unter @buchischnubbel über 16.000 Follower:innen. Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken ist ihr Debütroman.

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